Kollektive Anstrengung:
Inhaltsübersicht zu Goethes
Die Wahlverwandtschaften

Work in progress: Schülerinnen und Schüler des E-Zweiges am Fachgymnasium der Beruflichen Schule Ostholstein stellen in diesen Tagen für den GK Deutsch eine Inhaltsübersicht zusammen.

Erster Teil

Erstes Kapitel

Eduard und seine Frau Charlotte erfüllen sich nach langer Zeit des Wartens aufeinander den Wunsch in ihr eigenes, gemeinsam erschaffenes Schloss zu ziehen. Eduard erzählt, dass er gern seinen Freund Otto, den Hauptmann, welcher geschäftslos ist, für einige Zeit mit in ihrem Heime aufnehmen würde. Charlotte, welche die traute Zweisamkeit liebt, spricht sich dagegen aus. [Susanne Blunck]

Zweites Kapitel

Eduard sitzt anfangs in seinem Zimmer und denkt sich einen ruhigen Brief an den Hauptmann aus. Es wird gesagt, dass er das einzige verzogene kind reicher Eltern ist, die ihn zu einer Heirat mit einer reichen alten Frau überredeten. Er hat immer alles bekommen, was er wollte und nun auch Charlotte. Charlotte nutzt einen Spaziergang um mit ihm über Ottilien, den Hauptmann, ihn selbst und sich zu reden. Dann kommt herr Mittler hastig auf einem Pferd angeritten. er ist ein Vermittler zwischen Gutbesitzern und Gemeiden. Doch da dort nichts Wirkliches zu vermitteln ist, reist er gleich wieder ab. Dann beendet Eduard den Brief an den Hauptmann, Charlotte muss auch noch etwas dazu schreiben. [?]

Drittes Kapitel

Viertes Kapitel

Inhaltlich handelt es zuerst von Eduard und dem Hauptmann ,welche sich damit beschäftigen das Grundstück weiter auszumessen. Später wird auch Charlotte zum Zwecke der Verbesserung des Grundstückes eingebunden. Daraufhin sitzen alle drei zusammen und philosophieren über die Definition von Verwandschaft unter Menschen und genauer Wahlverwandschaften. Dies erläutern sie anhand von Beispielen aus der Chemie und Physik. Zum Ende teilt Charlotte ihre endgültige Entscheidung mit Ottilien aufzunehmen. [Phillip Langfeldt]

Fünftes Kapitel

Das 5. Kapitel umfasst einen Brief der Vorsteherin, einen Brief des Gehülfen und ein kurzes Gespräch zwischen Charlotte und Eduard.

Der Brief der Vorsteherin besagt, dass die Tochter von Eduard und Charlotte eine der Besten dieser Erziehungsschule ist. Sie hat eine gute Ausbildung in diesem Institut genossen und kann bald wieder nach Hause.

In dem Brief des Gehülfen wird berichtet, dass Ottilie die Prüfungen nicht geschafft hat. Sie soll jedoch trotzdem heimkehren, und wieder kommen, wenn Luciane nach Hause gefahren ist.

Daraufhin beschließen Eduard und Charlotte Ottilie nach Hause zu holen. [Katrin Hauser]

Sechstes Kapitel

Ottilie kommt aus der Pension bei Eduard, Charlotte und dem Hauptmann an. Sie lebt sich schnell ein und wird von allen gemocht. Die Männer bewundern vor allem ihre Schönheit. Sie nimmt Charlotte viel Arbeit ab und ist sehr gehorsam.

Eduard und der Hauptmann gehen durch das Dorf und beschließen eine einheitliche Mauer als Schutz für das Ansteigen des Flusses zu errichten. Einem vorbeikommendem Bettler geben sie keine Almosen. Am Abend wird der Plan zum Bau der Mooshütte besprochen. In den folgenden Tagen kommen sich Charlotte und der Hauptmann näher. [Dajana Große-Kleffmann]

Siebtes Kapitel

Die Freunde machen einen Spaziergang zur Mooshütte; Eduard geht mit Ottilie voran und Charlotte mit dem Hauptmann hinterher. Dort angekommen, überredet Eduard Ottilie, ihre Kette, die ein Miniaturbild ihres Vaters enthält, abzulegen. Beide fühlen sich einander sehr nahe. Am Abend sprechen alle über den Standort eines neuen Hauses und Ottilie schlägt vor, das Haus auf die höchste Fläche der Anhöhe zu bauen, wovon Eduard begeistert ist. [Julia Kammann]

Achtes Kapitel

Im 8. Kapitel zeigt Eduard an Ottilie und der Hauptmann an Charlotte Gefallen. Durch die bevorstehenden Festlichkeiten, driftet eine Gesellschaft auseinander und wird durch Musik wieder zusammen geführt. [Stephanie Speetzen]

Neuntes Kapitel

Der ersehnte Geburtstag ist gekommen und mit ihm findet sich viel Gesellschaft ein.

Gäste, Maurer, Bauherr halten Reden und jeder begutachtet den künftigen Hausraum.

Es herrscht eine getrübte Stimmung zwischen Eduard und Ottilie, so dass sie sich nicht einmal anzuschauen wagen. Auf Vorschlag des Redners sollen für die Nachwelt verschiedenste Gegenstände in die gehauenen Vertiefungen eingesenkt werden. Ottilie zögert, entschließt sich aber anschließend dafür ihre goldene Kette, an der das Bild ihres Vaters gehangen hatte, hineinzulegen.

Während eines Spaziergangs erkundigt sich der Hauptmann über das Verhältnis von Graf und Baronesse. Er erfährt, dass beide früher anderweitig verheiratet waren und sich leidenschaftlich lieb gewonnen hatten. Man dachte an Scheidung, dies war aber nur der Baronesse vergönnt. Als Mittler plötzlich auftaucht, ist sofort ersichtlich, dass er kein besonders große Sympathie für den Grafen und die Baronesse übrig hat, denn er sagt aus, dass sie nichts als Unheil bringen. Nach der Ankunft der Herrschaften verlässt Mittler den Ort des Geschehens. [Annika Lindow]

Zehntes Kapitel

Im 10. Kapitel des 1. Teils bekommen Charlotte und Eduard Besuch vom Grafen und seiner Lebensgefährtin, der Baronesse. Es wird am Tisch über die Institution Ehe gesprochen, und wie man das Ansehen der Scheidung verbessern könnte. Es wird über vergangene, gemeinsame Tage geplaudert und wie damals Eduard und Charlotte jeweils einen Ungeliebten statt einander heirateten. Es wird über die neuen Parkanlagen gesprochen, welche danach gemeinsam besucht werden. Der Graf berichtet Charlotte von einer neuen Aufgabe, die er für den Hauptmann hätte. Jene ist unglücklich, da sie den geliebten Hauptmann nicht gehen lassen will. Die Baronesse beobachtet die Liebeleien zwischen Eduard und Ottilie, was sie dazu veranlasst nach einer neuen Unterkunft für das Mädchen zu suchen um die Ehe von Eduard und Charlotte zu retten. [Mareike Rehse]

Elftes Kapitel

Es findet ein Gespräch zwischen Eduard und dem Hauptmann statt. Dabei bittet der Hauptmann Eduard um ein Gefallen, nämlich ihm den Weg zu Charlottes Zimmer zu weisen. Später jedoch ist es Eduard, der mit seiner Frau die Nacht verbringt. [Birte Arendt]

Zwölftes Kapitel

Nach dem Frühstück bekommen Eduard, Charlotte, Ottilie und der Hauptmann Besuch. Als dieser am Abend geht setzt sich Ottilie sofort daran eine Abschrift für Eduard fertig zu stellen. Die anderen drei machen einen Spaziergang zu den Teichen um mit dem Kahn zu fahren.

Eduard entschließt sich jedoch zum Schloss zurück zu gehen um Ottilie zu sehen, was erst später funktioniert, da sie sich zum Schreiben eingeschlossen hat. Als sie herauskommt und Eduard die Abschrift anschaut, sagt er, dass sie ihn lieben müsse, wenn sie schreiben kann wie er. Sie umarmen sich.

Währenddessen wird Charlotte bei der Kahnfahrt ängstlich und bittet den Hauptmann darum umzukehren. Weil er die Anlegestelle nicht wieder finden kann trägt er sie ans Ufer, an dem er sie dann küsst.

Als Charlotte später im Schlafzimmer ist gibt sie sich Mühe sich wieder wie Eduards Gattin zu fühlen und schläft dann ein. [Jasmin Lange]

Dreizehntes Kapitel

Im 13. Kapitel geht es hauptsächlich um die Verliebtheit zwischen Eduard und Ottilien, der Nichte Charlottes.

Ein Dokument, welches Ottiliens Hand schrieb, bringt Eduard eine schlaflose Nacht. Die Arbeit an dem neuem Haus und im Park erscheinen ihm zu langsam und er drängt auf die Fertigstellung. Sein Wunsch ist es, dass bis zu Ottiliens Anwesenheit alles fertig sein soll.

Als Ottilien in die Pension zurückkehrt, versucht Charlotte die beiden auseinander zu halten.

Das führt dazu, dass Eduard und Ottilien sich heimlich Zettel (Briefchen) zukommen lassen, alle ihr Leben normal weiterführen, und Ottilien nur für Eduard lebt. [Alexandra Jendzsch]

Vierzehntes Kapitel

Der Hauptmann erhält einen Brief vom Grafen, in dem steht, dass eine bedeutende Hof- und Geschäftsstelle, einer Art Major, zur Verfügung steht.

Es treten Überlegungen des Hauptmanns auf, die sich mit den Themen Dammbau und Teichausweiterung beschäftigen.

Nebenbei laufen die Anstrengungen um Ottiliens Geburtstag. Ein Feuerwerk soll vorbereitet werden, während Eduard sich über seinen langen Bestand seiner vor Jahren angelegten Bepflanzungen erfreut. [Kathrin Ameis]

Fünfzehntes Kapitel

Das fünfzehnte Kapitel beinhaltet die Geburtstagsfeier von Ottilie.

Diese Geburtstagsfeier, zu der viele Gäste geladen sind, findet auf der Höhe, auf der das gerichtete Haus steht, statt.

Nach festlichem Tanze und Spaziergänge vereinzelter Gäste trifft man sich bei den Platanen, wo sich alle Gäste auf die unebenen und unsicheren Dämme drängen, sodass kurz darauf mehrere Menschen ins Wasser stürzen. Als der Großteil der Menschen durch Mithilfe des Hauptmanns gerettet wird, stürzt sich dieser erneut ins Wasser um einem Jungen das Leben zu retten. Nach diesem Zwischenfall bleiben Eduard und Ottilie bei den Platanen allein, um das Feuerwerk für Ottilie gemeinsam zu genießen. Bei ihrer Rückkehr ins Haus erfahren sie sobald, dass die Abreise des Hauptmanns nahe bevorsteht. [Sonja Koppermann]

Sechzehntes Kapitel

Das sechzehnte Kapitel handelt von einem Gespräch des Ehepaares Eduard und Charlotte, nach welchem sich der Ehemann entschließt, sein Haus zu verlassen.

Nachdem der Hauptmann abgereist war, wollte Charlotte nun auch Ottilie sobald wie möglich in die Pension schicken. Sie kennt Eduards Gefühle, will daher eine Aussprache mit ihm und die alten Verhältnisse wieder herstellen. Eduard jedoch will Ottilie nicht in fremden Händen sehen und beschließt daher, selbst sein Haus zu verlassen, damit Ottilie zusammen mit Charlotte dort wohnen bleiben kann. Dies schreibt Eduard seiner Frau in einem Brief und betont, dass, wenn sie Ottilie trotzdem wegschickt, er wieder Kontakt zu ihr aufnehmen wird, was er jetzt aber unterlässt. Schließlich reitet er davon und wird von einem Bettler an die schöne Zeit mit Ottilie erinnert. [Karoline Scheel]

Siebzehntes Kapitel

Charlotte macht Ottilie während des Spaziergangs klar, dass der Hauptmann wohl nichr wiederkommt und sie sich damit tröstet, dass Eduard ihm nachgeritten ist.

Später versucht der Kammerdiener Ottilie zu sprechen, jedoch wird es von Charlotte abgelehnt. Ottilie will ohne die Männer nicht bei Charlotte bleiben, aber sie bleibt um die Rückkehr der Männer vorzubereiten. Der ganze Aufwand dafür war ihr aber zu viel und sie beginnt sich mit der Nanny zu beschäftigen. Die beiden Frauen sind sehr verschieden und die eine weiß nicht viel über die andere. So schöpft Charlotte auch kein Verdacht wegen Ottiliens Schwärmerei für Eduard. [Sabrina Reinke]

Achtzehntes Kapitel

Eduard erzählt Mittler in seinem Exil von seiner Sehnsucht gegenüber Ottilien und dieser lässt sich überzeugen von Charlotte die Einwilligung zur Scheidung zu holen. Charlotte hofft jedoch, dass Eduard sich ihr wieder nähert, was Mittler von der Wiedervereinigung der Beiden überzeugt. Charlotte schreibt Eduard voller Hoffnung einen Brief, den er als bedrohlich und für ihn hoffnungslos ansieht. Daraufhin flüchtet er sich zum Militär um hoffentlich im Krieg zu sterben. [Sara Wilcken]

Zweiter Teil

Erstes Kapitel

Nachdem Charlotte sämtliche Monumente des Kirchhofes von der Stelle rückt und diese an den Sockel der Kirche platziert, melden sich einige Gemeindemitglieder zu Wort und missbilligen, dass nun die Bezeichnung der Stelle, wo ihre Vorfahren ruhen aufgehoben und das Andenken dadurch ausgelöscht ist. Woraufhin eine Familie aus der Gemeinde einen Justiziar beauftragen um die von ihnen gegründete Stiftung aufzulösen und weitere Spenden Zahlung einzustellen. Charlotte zeigt sich unbeeindruckt und führt ihre planerischen und gestalterischen Tätigkeiten fort. [Susanne Blunck]

Zweites Kapitel

Am Anfang des Kapitels ist viel von der Kirche im Park und ihrem Aussehen die Rede. Dann kommt ein Eintreag in Ottiliens Tagebuch, in dem von Freundschaft die Rede ist und davon, wie und wie gut man Menschen kennt. Desweiteren ist von der Vergänglichkeit von allem die Rede. [Felix Edler von Krepl]

Drittes Kapitel

Viertes Kapitel

Inhaltlich erzählt dieses Kapitel von der Ankunft Lucienes, der Tochter Charlottens. Diese wird von ihrem »Hofstaat« begleitet sowie ihrem Manne. In höchster Aktivität erkundet sie das Anwesen und nimmt Kontakt zu den Nachbarn auf. Ottilien wirkt durch den Auftritt Lucienes leicht benommen. Später veranstalten diese einen Ball auf welchem Lucienes ihr hochtrabendes ich präsentiert. Ottilien verfasst am Ende noch ein Tagebucheintrag, in welchem sie das Erlebte verarbeitet. [Phillip Langfeldt]

Fünftes Kapitel

Das 5. Kapitel des 2. Buches zeigt die Feierlichkeiten zu Lucianes Hochzeit.

Hier erfährt Luciane, dass ein Architekt Ottilies Arbeit übernehmen soll, was Luciane freut, da Ottilie dann nicht mehr so oft mit ihrem Bräutigam zu tun hat.

Luciane trägt ein Lied vor, welches sich zwar schön anhört, man aber kein Wort verstehen kann.

Es werden Bilder von berühmten Künstlern mit Menschen dargestellt, welches Luciane gut gelingt, Ottilie jedoch vervollständigt. [Katrin Hauser]

Sechstes Kapitel

Luciane sorgt für viel Aufregung im Dorf, indem sie sich für alle Familien interessiert. Sie ist jedoch so von sich überzeugt, dass sie sogar meint Kranke heilen zu können. Sie schadet somit einem psychisch kranken Mädchen, das sie versucht wieder in die Gesellschaft zu integrieren.

Der Architekt erläutert Ottilie, warum er sie eines Abends nicht seine Werke bewundern ließ. Sie unterhalten sich über Menschen, die mit Kunstwerken unachtsam umgehen. Kurz vor Weihnachten malt der Architekt Ottilie. Am Weihnachtsabend wird Charlotte das Bild in einer ausgefallenen Präsentation vorgestellt. Sie ist vom Ergebnis sehr angetan. Während der Vorstellung tritt der Gehülfe ein. [Dajana Große-Kleffmann]

Siebtes Kapitel

Charlotte und Ottilie verabschieden sich von dem Architekten und der Gehilfe unterrichtet die Gartenknaben, wobei er von Charlotte bewundert wird. Es wird deutlich, dass die Baronesse dem Gehilfen zu dem Wiedersehen mit Ottilie geraten hat, weil sie Ottilie durch diesen von Eduard und dem Grafen fernhalten will. Der Gehilfe versucht, Ottilie von der Rückkehr in die Pension zu überzeugen, weil er sie irgendwann zu seiner Gehilfin (und Gattin) machen möchte. Ottilie sagt nichts dazu, ist aber entsetzt. [Julia Kammann]

Achtes Kapitel

Die schwangere Charlotte unterhält sich mit dem Gehülfen über das Verhältnis zwischen den Generationen.

Nach der Geburt ihres Sohnes und dessen Taufe verstirbt Mittler. Es wird erkannt, wie nahe sich Geburt und Tod befinden. [Stephanie Speetzen]

Neuntes Kapitel

Ottilie befindet sich im Garten mittlerweile ist Frühling und sie betrachtet die einzelnen Bäume und Sträucher. Ottilie und den Gärtner verbindet die Liebe zu ihren Pflanzen. Ottilie wird als sorgfältig beschrieben. Sie hatte die Sorge für das Kind übernommen und es mit Milch und Wasser aufgezogen. Sie zeigt sich stets um das Wohl ihres Sohnes besorgt.

In diesem Kapitel zeigt sich, dass Ottilie ohne Liebe und die Nähe ihres Geliebten nicht leben kann. [Annika Lindow]

Zehntes Kapitel

Im 10. Kapitel des 2. Teils beziehen Charlotte, Ottilie und das Kind das neue Haus. Charlotte ist auf der Suche nach einem geeigneten Mann für Ottilie. Zu dieser Zeit bekommen sie Besuch von einem Bekannten Eduards, einem englischen Lord. Er erzählt von seiner Art zu leben, was die Damen schockiert. Ottilie verleitet es dazu zu überlegen, wie es Eduard auf seinen Reisen wohl ergeht. Der Lord erzählt eine Geschichte über ein Mädchen, welches in jungen Jahren den ihr versprochenen Nachbarsjungen hasst, sich später aber, als sie mit einem Anderen verlobt ist, in ihn verliebt. Als sie sich umbringen will, rettet er sie; sie werden ein Paar und heiraten. [Mareike Rehse]

Elftes Kapitel

Die Fremden unterhalten sich während die beiden Frauen sich entfernen. Als sie zurückkommen, steigen auf das Spiel der Männer ein. Auf ein Angebot hin, das Charlotte abschlägt, entfernen sie sich. [Birte Arendt]

Zwölftes Kapitel

Eduard trifft sich mit dem Major. Er spricht von seiner Leidenschaft zu Ottilie, davon dass er sie gewinnen will, aber auch davon, dass ein Verhältnis zu ihr töricht ist.

Er schlägt dem Major trotzdem vor, dass dieser mit Charlotte und er selbst mit Ottilie glücklich werden sollte.

Der Major hält überhaupt nichts davon und versucht Eduard die Idee auszureden, zu einer Einigung kommen sie aber nicht. [Jasmin Lange]

Dreizehntes Kapitel

In dem 13.Kapitel geht es um das Wiedersehen von Eduard und Ottilien die sich lange nicht gesehen haben, zusammen mit dem Knaben von Eduard und Charlotte.

Ihre Zusammenkunft dauert nur kurze Zeit, da sich beide wieder trennen müssen, weil Eduard wieder fort muss.

Als Ottilien Charlotte vor dem Berghaus mit einem angrenzenden See zu sehen glaubt, setzt sie sich zusammen mit dem Knaben in einen Kahn, um zu ihr hinüber zu rudern. Der Kahn kommt ins Schwanken, das Ruder und der Knaben entgleiten ihr und fallen ins Wasser . Dabei kommt der Knabe ums Leben. [Alexandra Jendzsch]

Vierzehntes Kapitel

Das Kind ist noch immer nicht erwacht, der Chirurg ist hilflos. Später stirbt das Kind. Der Major kommt zu Besuch, um an der Trauer teilzuhaben. Er führt ein langes Gespräch mit Charlotte. Sie reden über die Scheidung, in die Charlotte letzten Endes auch einwilligt. Ottilie wacht nach etwas längerer Zeit auf dem Schoß Charlottes auf. Sie hat alles vom Gespräch mitbekommen und beide reden und diskutieren lange über die Entscheidung von Charlotte. [ Kathrin Ameis]

Fünfzehntes Kapitel

Im 15. Kapitel entschließen sich Charlotte und Ottilie gemäß der Geschehnisse den Ort zu verändern, denn das Haus, der Park und die Seen lösen noch immer traurige Empfindungen bei beiden aus. So kommt es, dass sich auch die beiden Freundinnen nach langen Überlegungen trennen und Ottilie zurück in die Pension zieht. Für Ottilie ist diese Trennung eine Bestimmung die anderen in der Pension so zu erziehen wie sie erzogen worden ist. Sie will sich dort ihrer früheren Zeiten erinnern; der vielen Prüfungen, die heutzutage nur noch nichtig sind.

Kurz vor Ende des Kapitels schließen Charlotte und Ottilie einen Bund, bei dem Ottilie ihrer Freundin verspricht, sich nicht auf Eduard einzulassen, selbst wenn dieser sich ihr aufdrängen sollte. Nach Abschluss dieses Bundes macht sich Ottilie auf den Weg in die Pension, um dort ein neues Leben zu beginnen. [Sonja Koppermann]

Sechzehntes Kapitel

Das sechzehnte Kapitel handelt von dem Wiedersehen der Liebenden Eduard und Ottilie.

Der Besuch Mittlers bei Eduard zeigt keinen großen Erfolg, denn diesem scheint vor Schmerz alles egal zu sein. Deshalb entfernt sich Mittler zugleich wieder. Eduard hingegen beschließt, seine Geliebte wieder sehen zu müssen. Im Wirtshaus angekommen, in dem Ottilie die Nacht verbringen soll, wird er von einer dankbaren Wirtin freundlich empfangen. Es werden sogleich die Zimmer hergerichtet und Eduard beschließt, Ottilie in einem Brief von seiner Anwesenheit zu unterrichten. Doch bei ihrer Ankunft steht er bereits in ihrem Zimmer. Ottilie spricht kein Wort, sondern fällt auf die Knie. Schließlich schläft Eduard vor Ottiliens Tür und am nächsten Morgen fragt er sie, ob sie ihm gehören möchte, doch sie verneint und eilt schnell zum Kutscher hinaus, welcher sie zu Charlotte zurückbringen soll. Er folgt ihr in einiger Entfernung. [Karoline Scheel]

Siebzehntes Kapitel

Als Eduard und Ottilie gemeinsam zu Pferde wiederkommen, wundert Charlotte sich. Eduard bittet sie weinend Geduld zu haben, sagt ihr aber nicht, was vorgefallen ist. Erst der Kammerdiener klärt sie auf, worauf Ottiliens Zimmer wieder eingerichtet wird. Ottilie schweigt aber immer noch. Charlotte will in die Scheidung einwilligen und verspricht dem Major ihre Hand. In einem Brief erklärt Ottilie ihr Empfinden und dass sie über sich allein entscheiden will. Sie und Eduard reden nicht, sondern sind schon damit zufrieden in der Nähe des Anderen zu sein. Draußen wird es Herbst und Eduard bemüht sich Ottilie wieder näher zu kommen und sie zum Reden zu bringen. Doch Ottilie hat in Moment nur zu den Blumen eine feierliche Zuneigung. [Sabrina Reinke]

Achtzehntes Kapitel

Charlotte hofft, dass Ottilien an Eduards Geburtstag wieder sprechen wird, doch bei einem Gespräch Mittlers über die zehn Gebote bekommt Ottilien mit, was er von dem Gebot »du sollst nicht ehebrechen« hält. Daraufhin erleidet Ottilien einen Schwächeanfall, weil sie seit Tagen nichts gegessen hat, sondern es Nanny gegeben hat. Sie stirbt, nachdem Eduard ihr versprochen hat weiter zu leben. Nanny muss aufgrund ihrer Schuldgefühle eingesperrt werden, damit sie nicht wegläuft. Während Ottiliens Trauerzug entkommt sie jedoch und behauptet, diese habe ihr gerade vergeben. Am Schluß wird Eduard lebensmüde, stirbt aber einen natürlichen Tod. [Sara Wilcken]