Skip to content

Gelesen. Nibelungenlied.

Das Nibelungenlied. In Prosa übertragen von Uwe Johnson und Manfred Bierwisch. Frankfurt am Main: Insel, 2006.

Um das Nibelungenlied ein zweites Mal zu lesen, braucht es einen guten Grund, ist es doch eine der gruseligsten Dichtungen deutscher Sprache. Die lange Zeit aus politischen, zeithistorischen Gründen nicht »Ossian« Johnson und »Jake« Bierwisch, sondern allein letzterem zugeordnete Übersetzung in neuer Ausgabe und mit den Kontext herstellendem Nachwort von Bierwisch nun lesen zu können, ist ein solcher Grund. Allerdings muss es schon ein hartgesottener Johnson-Fan sein, der sich dies antut, denn anders als in den Übersetzungen etwa Arno Schmidts bemerkt man den Duktus des Übertragenden hier nicht, er ist ganz Germanist und um Genauigkeit wie Lesbarkeit bedacht.

Buch bei Amazon angucken.

Kommentar zu Johnsons <i>Jahrestage</i> II.

Vor einiger Zeit beschwerte ich mich einmal darüber, dass der Kommentar zu Uwe Johnsons Jahrestage (hg. von Holger Helbig, Klaus Kokol, Irmgard Müller, Dietrich Spaeth und Ulrich Fries) zwar online verfügbar ist, sich aber nicht an Richtlinien der HTML-Programmierung halte, weswegen er mit vielen Browsern nicht lesbar sei.

Nun aber ist der Code repariert und der hervorragende Kommentar problemlos zugänglich.

Kommentar zu Johnsons <i>Jahrestage</i>.

Warum sagt mir eigentlich niemand, dass der in Buchform unerschwingliche Kommentar zu Uwe Johnsons Jahrestage (hg. von Holger Helbig, Klaus Kokol, Irmgard Müller, Dietrich Spaeth und Ulrich Fries) inzwischen auch online verfügbar ist?

(Und warum muss das Menü so eigenthümlich programmiert sein, dass weder Safari noch Firefox etwas damit anfangen können, sodass ich den Internet Explorer aus der Kiste scheuchen muss? [Update 31.8.2005: der Code ist repariert und die Seite inzwischen problemlos nutzbar.])