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Gelesen. Palzhoff.

Thomas Palzhoff: Nebentage. Frankfurt am Main: S. Fischer, 2018.

Palzhoffs Roman beginnt:

Windstille. Weißer, von meiner Knastsonne beschienener Himmel, in den ich, damit sich was tut, einen fern vorüberziehenden Vogelschwarm werfe. [Ebd., 7]

Bei Grass konnte man seit 1961 lesen:

[…] und so lasse ich am Anfang die Maus über den Schraubenzieher hüpfen, werfe ein Volk vollgefressene Seemöwen hoch über Mahlkes Scheitel in den sprunghaften Nordost, […]. [Günter Grass: Katz und Maus. München: Deutscher Taschenbuch, 1993, 6]

Dass Palzhoff das Bild des in den Himmel Werfens, mit dem das poetische Element, die Gemachtheit von Kunst, signalisiert wird, zudem wiederholt, macht es nicht besser. (Gleichwohl gibt es Passagen, die gefallen.)