Skip to content

Typinator und Griechisch mit LaTeX.

2006 und 2014 schrieb ich schon einmal etwas zum Thema »Griechisch mit LaTeX«.

Eine weitere Möglichkeit ohne Nutzung von betababel hat sich mir jetzt aufgetan, als ich von TextExpander zu Typinator wechselte, da mir das neue Abo-Modell des ersteren nicht gefällt. (Typinator ist auf diesen Fall vorbereitet und bietet den von einem Tool zum nächsten Umziehenden eine Importfunktion für alle Snippets an.)

Neben anderen nützlichen Sets von Abkürzungen gibt es auch das Set Ἑλληνική, das ein sehr weit gehendendes Lexikon des Altgriechischen enthält – immer mit der Zuordnung des Wortes in polytonischer Schreibweise (in die über das Tastaturmenü oder die Systemeinstellung Tastatur mit der Eingabequelle »Griechisch – Polytonisch« gewechselt werden kann) ohne diakritische Zeichen als Abkürzung, die dann zum Lemma mit diakritischen Zeichen erweitert wird – beispielsweise wird φιλοσοφοσ instantan zu φιλόσοφος. Dies erleichtert die Eingabe deutlich, denn wenn ich mir die Lage der griechischen Buchstaben auf der Tastatur noch einigermaßen merken kann, scheitere ich doch regelmäßig am Auffinden der diakritischen Zeichen (auch wenn sie über die Tastaturübersicht zu finden sind).

Diese Funktionalität ist in jedem Programm und daher auch im Editor der Wahl verfügbar, und da wir unsere LaTeX-Dateien inzwischen alle in UTF-8 codieren, ist die Notation in polytonischer Schreibweise mitten im Dokument kein Problem mehr – die Umwandlung ins PDF geschieht, wenn der Zeichensatz die Darstellung unterstützt, völlig problemlos.

.iso-Image erstellen.

Anscheinend sieht macOS keinen direkten Weg des Erzeugens eines .iso-Images von einer Daten-DVD vor. Der indirekte besteht darin, zunächst das Festplattendienstprogramm aus der eingelegten DVD eine (nur am Mac lesbare) .dmg-Datei erstellen zu lassen und im zweiten Schritt per Terminal-Befehl

hdiutil makehybrid -iso -joliet -o ~/Desktop/TEXCOL2017.iso ~/Desktop/TEXCOL2017.dmg

das .dmg in (auch unter Windows lesbares) .iso zu wandeln. (»TEXCOL2017« ist natürlich durch den richtigen Namen zu ersetzen.) [Via]

TimeMachine-Backup langsam.

Wessen TimeMachine seit dem Update auf Mac OS X 10.7.5 Stunden braucht, um Backups durchzuführen, oder gar ganz das Sichern aufgegeben hat (weil die nächste Sicherung fällig wird, bevor die vorige abgeschlossen wurde), wird gleich mir möglicherweise den Grund in alten, schlecht geölten Transistoren suchen. Tatsächlich liegt es, wie man verschiedenenorts (beispielsweise hier) nachlesen kann, (auch bei neuen Rechnern) am mangelhaft choreographierten Zusammenspiel von TimeMachine und Spotlight.

Mittels sudo launchctl unload -w /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.metadata.mds.plist ist Spotlight das Indizieren zu untersagen, mittels sudo launchctl load -w /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.metadata.mds.plist [siehe] wieder zu erlauben, sobald Apple sich bequemt, das Problem zu lösen.

[Update 4.10.2012: Apple hat den Bug gefixt.]

Steve Jobs (1955–2011).

Screenshot der Apple-HomepageSteve Jobs ist tot.

Seit 1992 nutze ich für selbstgesteuertes computergestütztes Tun ausschließlich Apple-Rechner. Sie haben mir das Arbeiten mit Computern (und dem Netz) vereinfacht und angenehm gemacht, waren stets funktionierende Werkzeuge in ästhetisch ansprechender Form.

Jobs' Denken war dem der meisten weit voraus – er war alles andere als bloß ein genialer Verkäufer. Er hat schon gehandelt, als andere noch nicht einmal gesehen haben.

Thanks, Steve.

Baru bei Arte.

Eine Kurzvorstellung des Comicautors Baru hier, ein ausführliches Porträt lief gestern abend in der Sendung Metropolis bei Arte. Heute wird die Sendung am späten Nachmittag wiederholt.

(In derselben Sendung übrigens auch ein Film über Yael Naïm, deren Song »New Soul« in der Apple MacBook Air-Werbung zu Bekanntheit gelangte, und ihre Zusammenarbeit mit David Donatien.)

Flash lahmlegen.

»Ressourcenhungrig« ist noch gar kein Ausdruck für Adobes Flash-Player auf dem Mac. Wer das Hochfahren des MacBook-Lüfters beim Lesen von mit Flash-Werbebannern zugepflasterten Seiten (z. B. Spiegel Online) verhindern möchte, nutzt ClickToFlash (und wundert sich, wie unbunt viele Seiten plötzlich sind).

Änderungen in gtamachoefler.sty.

Ich schrieb in Unterstützung für Mac-Fonts in PDFTeX … von eben dieser.

Wem – wie mir – die Gill des title und der (sub)sections in gtamachoefler.sty zu fett ist, muss folgende Änderung vornehmen (Auszug aus meiner Mail an die Mac OS X TeX ML):

»The solution - as you proposed - is to alter t1hoegillsans.fd (which is used by gtamachoefler.sty):

lines 25-28 have to be changed from

\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{n} {< -> ssub gtamacgillsans/cb/n}{}
\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{sc}{< -> ssub
gtamacgillsans/cb/sc}{}
\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{sl}{< -> ssub gtamacgillsans/cb/sl}{}
\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{it}{< -> ssub
gtamacgillsans/cb/sl}{}


to

\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{n} {< -> ssub gtamacgillsans/m/n}{}
\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{sc}{< -> ssub
gtamacgillsans/m/sc}{}
\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{sl}{< -> ssub gtamacgillsans/m/sl}{}
\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{it}{< -> ssub
gtamacgillsans/m/sl}{}.


Thanks for your help.«

– Die Lösung geht auf eine Anregung von Peter Dyballa zurück.

[Statt direkt die .sty-Dateien zu ändern, reicht, wenn man mit KOMA-Script arbeitet, natürlich auch die Angabe von

\setkomafont{title}{\sffamily}
\setkomafont{section}{\sffamily\mdseries}
\setkomafont{subsection}{\sffamily\mdseries}

in der Präambel.]