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Ernteanteile in Solawi.

ErnteanteilSeit Anfang des Jahres sind wir nun – nach einer vierwöchigen Probezeit im November/Dezember – Mitglied einer Solawi und können uns einmal wöchentlich unseren Ernteanteil (im Bild: Ernteanteil und Schuhe) abholen.

Auf das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft hat unser älteres E-Kind, dessen WG in Marburg Mitglied ist, unsere Aufmerksamkeit gelenkt, und wir haben einen Hof in der Nähe gefunden: Hof Hollergraben ist ein Demeter-Betrieb mit freundlichen Menschen, die hervorragendes Gemüse anbauen. Immer freitags holen wir uns unseren Ernteanteil im Eutiner Depot ab. (Wir könnten die Waren auch direkt auf dem Hof abholen, das allerdings wären lange unnötige Fahrten.)

Was bringt’s? Dem Hof über unseren festen Monatsbeitrag Planungssicherheit, einen festen finanziellen Grundstock. Und uns regional erzeugtes superfrisches Ökogemüse ohne Verpackung. Saisonal unterschiedliche Erzeugnisse, mit denen wir umzugehen lernen. Vorher lief’s so: wir machten einen Wochenplan und kauften danach ein, nun bekommen wir Gemüse und verwerten es (kaufen natürlich zusätzlich noch Ergänzendes). Was kann man alles mit Roter Bete anfangen? Tolle Salate! Wie fermentiert man Chinakohl? Oh! Topinambur! Viel Petersilie? – Wir lasen da doch unlängst von einem feinen Taboulé-Rezept …

Was konkret in der Gemüsekiste zu finden ist, erfahren wir ein bis zwei Tage vorab per Mail, sodass wir schon mal Rezepte zusammensuchen können; trotzdem bleibt ein gewisses Überraschungsmoment erhalten, das uns das Gefühl des Beschenktwordenseins gibt – vielleicht gar nicht so verkehrt in Anbetracht hiesiger verlässlicher Nahrungsmittelversorgung.

Ein Beispiel ist unsere heutige Gemüsekiste, in der sich Kartoffeln, sehr dicke Möhren, Kohlrabi, Porree, Walnüsse, Kürbis, Topinambur, Weißkohl und Asiasalat finden.

Laufen, basteln, bloggen, essen.

Heute morgen in angenehm feuchter Luft und stimmiger Temperatur eine Runde gelaufen, dabei zu sehr die am Vorabend die Spielrunde begleitenden Lakritze gespürt.

Nach einer Erklär- und Anspielrunde am letzten Wochenende hatten wir gestern Alexander Pfisters Great Western Trail zum ersten Mal richtig gespielt, haben aber nach drei Stunden abgebrochen, als es auf Mitternacht zuging und wir vermuten mussten, zwei Stunden könnte es schon noch dauern … Das Spiel ist wirklich sehr komplex, es gibt eine Menge Möglichkeiten, Punkte zu machen, und bis zum Schluss weiß man nicht wirklich, wer gewinnt, weil auch die Punkteverteilung nicht ganz einfach ist. Unser Lieblingsspiel wird es wohl nicht, aber wir werden es nochmal probieren.

Robert Basic ist gestorben und allerorten liest man Nachrufe. Auch ich habe sein Blog in der Frühzeit des Bloggens gelesen und seine Art geschätzt, wenn auch unsere Interessen unterschiedliche waren.

Lange dabei ist auch Pia Drießen, die zur Zeit ein Problem hat. Ich kann mich auch daran erinnern, dass wir immer mal wieder über so eine Art gegenseitige Versicherung für Blogger*innen nachgedacht haben. Aber eben nur nachgedacht.

Gebastelt habe ich an Sammlungen von Beispieltiteln für die Warenkunde von Buchhändler*innen – insbesondere im Bereich Reiseliteratur, erweitert um Reiseberichte und das in Deutschland neu entdeckte nature writing.

StewHeute zum Mittag bereitete die Herzallerliebste ein im Ofen geschmortes Stew aus Paprika Tomaten, Roter Bete, Pflaumen und noch diversem anderem Kram, das formidabel aussah und schmeckte: schön würzig (Kreuzkümmel rulez). Das Foto zeigt die beeindruckende Farbpalette und mein Unvermögen auf dem Gebiet der Foodografie.

Kristian Köhntopp teilte einen Link zum Energiebedarf der Bitcoin-Rechnerei (und das ist ja nur eine Kryptowährung). Dass allerorten darüber nachgedacht wird, die Blockchain-Technologie auch für alle möglichen anderen Zwecke einzusetzen, hat auch einen Vorteil: man braucht sich keine Gedanken mehr um die Zukunft zu machen.