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Gelesen. Muschg.

Adolf Muschg: Heimkehr nach Fukushima. München: Beck, 2018.

Der rote Ritter war damals (1993) so gut wie Pflicht nach zwei universitären Parzival-Lektürekursen und gefiel mir auch ganz gut, daher habe ich mir den Muschg aus der Liste der Buchpreis-Nominierten ausgewählt.

Und ja, es ist natürlich kein schlechtes Buch, aber es atmet mir zu sehr den Geist des emeritierten Literaturprofessors. Der alternde, seiner langjährigen Partnerin just entledigte Architekt, der in Fukushima eine Künstlerkolonie gründen soll, um die Überwindung des Atomunfalls zu signalisieren, und die junge Japanerin, beide vereint in ihrer tiefen Kenntnis von Stifters Schriften, über die sie zur gemeinsamen (auch explizit geschilderten) Liebe finden … das ist mir doch ein bisschen dick aufgetragen, wenngleich natürlich sorgfältig ausgeführt.

Zeitung in Ungarn.

Der Pester Lloyd ist die traditionsreiche deutschsprachige Zeitung Ungarns.

Zum Jahreswechsel gibt es eine kostenlose e-paper-Ausgabe (PDF, knapp 2 MB) mit Artikeln zum Beispiel zu Bertha von Suttner und Adalbert Stifter.

Die Chronik – mit Erwähnung von Alfred Polgar, Stefan Zweig, Alfred Kerr, Thomas Mann u. a. – finden Sie hier, das Extrablatt zum 150jährigen Jubiläum im Jahre 2004 hier als PDF (2,5 MB).