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.iso-Image erstellen.

Anscheinend sieht macOS keinen direkten Weg des Erzeugens eines .iso-Images von einer Daten-DVD vor. Der indirekte besteht darin, zunächst das Festplattendienstprogramm aus der eingelegten DVD eine (nur am Mac lesbare) .dmg-Datei erstellen zu lassen und im zweiten Schritt per Terminal-Befehl

hdiutil makehybrid -iso -joliet -o ~/Desktop/TEXCOL2017.iso ~/Desktop/TEXCOL2017.dmg

das .dmg in (auch unter Windows lesbares) .iso zu wandeln. (»TEXCOL2017« ist natürlich durch den richtigen Namen zu ersetzen.) [Via]

TeX Live / MacTeX 2014 und betababel.

In einem früheren Beitrag schrieb ich, wie man kurze altgriechische Passagen via betababel in ein TeX-Dokument einbindet. Seit TeX Live bzw. MacTeX 2014 funktioniert das mit dem angegebenen Code nicht mehr wie gewünscht, stattdessen wird die Fehlermeldung »You haven’t defined the language polutonikogreek yet« ausgegeben.

In TeX StackExchange findet sich die Lösung: in die Präambel des Dokuments muss statt

\usepackage[ngerman]{betababel}

nun via babel die Option polutonikogreek eingegeben werden:

\usepackage[polutonikogreek,ngerman]{babel}
\usepackage[ngerman]{betababel}


Dann klappt’s auch mit Parmenides.

TimeMachine-Backup langsam.

Wessen TimeMachine seit dem Update auf Mac OS X 10.7.5 Stunden braucht, um Backups durchzuführen, oder gar ganz das Sichern aufgegeben hat (weil die nächste Sicherung fällig wird, bevor die vorige abgeschlossen wurde), wird gleich mir möglicherweise den Grund in alten, schlecht geölten Transistoren suchen. Tatsächlich liegt es, wie man verschiedenenorts (beispielsweise hier) nachlesen kann, (auch bei neuen Rechnern) am mangelhaft choreographierten Zusammenspiel von TimeMachine und Spotlight.

Mittels sudo launchctl unload -w /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.metadata.mds.plist ist Spotlight das Indizieren zu untersagen, mittels sudo launchctl load -w /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.metadata.mds.plist [siehe] wieder zu erlauben, sobald Apple sich bequemt, das Problem zu lösen.

[Update 4.10.2012: Apple hat den Bug gefixt.]

Steve Jobs (1955–2011).

Screenshot der Apple-HomepageSteve Jobs ist tot.

Seit 1992 nutze ich für selbstgesteuertes computergestütztes Tun ausschließlich Apple-Rechner. Sie haben mir das Arbeiten mit Computern (und dem Netz) vereinfacht und angenehm gemacht, waren stets funktionierende Werkzeuge in ästhetisch ansprechender Form.

Jobs' Denken war dem der meisten weit voraus – er war alles andere als bloß ein genialer Verkäufer. Er hat schon gehandelt, als andere noch nicht einmal gesehen haben.

Thanks, Steve.

Flash lahmlegen.

»Ressourcenhungrig« ist noch gar kein Ausdruck für Adobes Flash-Player auf dem Mac. Wer das Hochfahren des MacBook-Lüfters beim Lesen von mit Flash-Werbebannern zugepflasterten Seiten (z. B. Spiegel Online) verhindern möchte, nutzt ClickToFlash (und wundert sich, wie unbunt viele Seiten plötzlich sind).

»Snow Leopard« und DeskJet 990 cxi.

Und wer sich kurzzeitig darüber ärgert, dass Hewlett-Packard den Treibersupport für einen nur ein paar Jahre alten, dabei tadellos funktionierenden Drucker (s. o.) aufgibt, freut sich bald, dass der beim Betriebssystem-Update mit installierte Gutenprint-Treiber mindestens ebenso gut funktioniert (merkt sich jedoch gleichwohl, welche Firma beim nächsten Hardwarekauf zu meiden ist).

Abiturrede mit LaTeX.

Wenn man dazu verurteilt erwählt wird, als Vertreter der Lehrerschaft eine Abiturrede halten zu müssen dürfen, dann tut man gut daran, das hedonistische Element des Vorhabens nicht zu sehr in den Hintergrund geraten zu lassen. Mein Motivationsschub sollte es sein, parallel zum Entwerfen der Rede meine spärlichen LaTeX-Erfahrungen mal wieder aufzufrischen.

Ein Grund dafür war meine kürzliche Entdeckung des XeTeX-Systems, das in Zusammenhang mit den in Mac OS X vorhandenen Systemschriften und anderen OpenType-Fonts ganz besondere Möglichkeiten (außergewöhnliche Ligaturen, Variationen gleicher Buchstaben in einem Text etc.) zulässt, die in Word und Konsorten verborgen bleiben. XeTeX ist über Gerben Wierdas i‑Installer zu bekommen, hinterher müssen nur noch einige Einstellungen in TeXShop verändert werden. Bislang scheint es mir jedoch einer gänzlich anderen Syntax wegen eher eine Alternative, nicht aber eine Ergänzung zu einem LaTeX-System zu sein.

Neu entdeckt (nicht dass es wegen einer Handvoll Literaturangaben wirklich notwendig gewesen wäre) habe ich für mich BibTex mit dem Mac-Frontend BibDesk, das eine komfortable Verwaltung auch für GUI-Adepten wie mich zulässt und gleichwohl die .bib-Datei erzeugt, die die nahtlose Zusammenarbeit mit TeX erlaubt. (Eine Alternative könnte Books sein, das habe ich mir aber noch nicht genauer angesehen, da ich es ursprünglich für ein reines Buchverwaltungsprogramm hielt.)

Noch flugs die BibTeX Styles nach Norm DIN 1505 hinzugefügt (in meinem Falle alphadin.bst), schon läuft die automatische Verwaltung des Literaturverzeichnisses mit normgerechten Angaben. Schade, dass ich das Ganze nicht schon bei meinen Examensarbeiten gehabt habe, sondern noch mit Word arbeiten und daher jeden Eintrag ins Literaturverzeichnis manuell vornehmen musste.

Jetzt ist nur noch die Rede zu schrieben. 8-)

GnuPG unter Mac OS X.

Eine hervorragende Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Installation von GnuPG auf dem Mac für unerfahrene Nutzer hat Markus Voelkel zusammengestellt.

(Eine weitere Anleitung findet sich übrigens hier.)

Mit den zugehörigen Skripten für Eudora ist das Ver- und Entschlüsseln dann sehr einfach, wenn auch immer noch ein extra Schritt, der zu oft verhindert, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: dass nämlich außer den beiden, die es angeht, niemand anders die Kommunikation zu verfolgen in der Lage ist.