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Stromanbieter (spätestens) jetzt wechseln.

Atomkraft? – nein danke! ButtonWer (wie ich) lange Zeit zu schlunzig war, privat aus dem Verbrauch von Atomstrom auszusteigen, sollte (wie ich) das aktuelle Geschehen zum Anlass nehmen, auch mit der Stromrechnung abzustimmen.

Der Standardstrom der Stadtwerke Eutin, bei denen wir Kunden sind, ist zusammengesetzt aus »21,2% (24,9%) Kernkraft, 48,9% (57,8%) fossilen und sonstigen Energieträgern sowie 29,9% (17,3%) erneuerbaren Energien […]. Damit sind 426 g/kWh (508 g/kWh) CO2-Emissionen und 0,00118 g/kWh (0,0007 g/kWh) radioaktive Rückstände verbunden« [Zahlen in Klammern kennzeichnen den bundesweiten Durchschnitt und beziehen sich auf das Basisjahr 2009; Zahlen SWE].

Heuer wusste ich ausnahmsweise mal, wo unsere letzte Stromrechnung lag und konnte Anbieter und Preise vergleichen. Ein erster Weg geht zu Atomausstieg selber machen. Auf dieser Seite finden sich Links zu überregionalen Anbietern.

Nach dem Motto »Think globally, act locally« habe ich dann mal bei unseren hiesigen Stadtwerken, die zu 100 % im städtischen Besitz sind, nachgesehen und stellte fest, dass diese einen Tarif (SWE Natur) anbieten, für den man Strom bekommt, der je zur Hälfte aus Wind- und Wasserkraft gewonnen wird. Die SWE, die selber kein Stromproduzent sind, kaufen diesen Strom wie die anderen Stromarten auf dem Strommarkt – entscheiden sich mehr Kunden der SWE für Ökostrom, bilden die SWE dieses Kaufverhalten nach. Es wird also auf dem Strommarkt die Nachfrage verändert. (Eine weitere Überraschung war, dass der Tarif bei unserem jährlichen Familienverbrauch von 3700 kWh sogar ein paar Euro günstiger ist als der bisherige.)

Der Tarifwechsel hat inklusive Unterschrift keine Viertelstunde gedauert. Künftig ist unser Haushalt atomstromfrei.

Herbst.

Das Haus ist fertig gemalt (Holzhäuser brauchen von Zeit zu Zeit einen neuen Anstrich), die Holzvorräte aufgestockt (wenn auch noch nicht vollständig gespalten), die Astern blühen schon, die Alkmene röten sich, die ersten Kornelkirschen sind geerntet und verarbeitet … am Schreibtisch wird's kalt und ich muss die Heizung wieder einschalten.

Aus der Alten Gutsgärtnerei …

in Sierhagen (hier schon einmal erwähnt) sollte man immer etwas mitbringen. Ich habe heute gepflanzt, was ich gestern anlässlich einer Kaffeepause auf der familiären Radtour erwarb: Korsische Minze (Mentha requienii), Ysop (Hyssopus officinalis), Römische Kamille (Anthemis nobilis) und Katzenminze (Nepeta x faassenii).

Es ist soweit …

2009-12-24_113020Alle Türchen des von Kind 2 gefertigten Eltern-Adventskalenders sind geöffnet: der Tag ist gekommen.

Allen Leserinnen und Lesern des Blogs wünsche ich frohe Weihnachten!

Über die Vielfalt der Tomate.

Da wir von unserem bevorzugten Pflanzenhändler diverse inzwischen reichlich fruchtende Tomatenpflanzen gekauft haben und zudem schon vorher verschiedene Wildtomatensorten ausgesät hatten, ist der Tomaten-Atlas eine willkommene Sammlung von über achthundert (!) Beschreibungen verschiedener Tomaten.

Apfelwein angesetzt.

Drei Zehn-Liter-Eimer saurer (!) Äpfel ergaben per Kaltentsafter 6,5 l Saft. Diese angesetzt mit 1,4 kg Zucker und 1,4 l Wasser sowie einem Fläschchen Steinberg-Reinzuchthefe sollten feiner Apfelwein werden ...

Frühling.

Garten Vorm Haus, wo wir nur ein bisschen Garten haben, blühen schon unser Ranunkelstrauch, Kaiserkronen und ein ungeplanter knallgelber Goldlack. Pfingstrosen und Clematis setzen Knospen an, und unter der Clematis wuchert der Frauenmantel. Im Vordergrund der Rhabarber (arg gerupft, weil's heute -kuchen gab), ganz rechts eine Ecke des Frühbeets, in dem Salat wächst.

Ich stehe auf dem Gang in dem Beet, das ich vorgestern per Sauzahn wieder bepflanzbar machte. Wir haben zwei Reihen Kartoffeln gepflanzt, die im Moment ja schneller keimen als man sie essen kann; die Bohnen kommen Mitte Mai dazu, dann stellen wir auch wieder das Stangengerüst auf.