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Physik.

Ein großartiges Physikbuch von über 1300 Seiten – umsonst (gegen Rückmeldung an den Autor)! Und dazu noch gut lesbar, einleuchtend auch für den Laien, mit vielen Beispielen, Querbezügen, Denkanstößen usw. – Ich kenne bislang die ersten 30 Seiten und möchte weiterlesen.

Hier ist es zu bekommen: Motion Mountain – Free Physics Textbook.

Lachen mit dem Finanzamt.

Angegebene Kinderbetreuungskosten: 1570 €. Vom FinA angerechnete Kinderbetreuungskosten: 22 €. Ha. Ha. Ha.

»Die Vergleichberechnung hat ergeben, dass die gebotene steuerliche Freistellung des Existenzminimums Ihrer Kinder durch das ausgezahlte Kindergeld bewirkt wurde.« Ha. Ha. Ha. – Zur Kenntnis: das ausgezahlte Kindergeld pro Kind beträgt genau 154 € monatlich.

Klasse Mucke.

Art Brut
Mein kleiner Bruder brachte Bang Bang Rock & Roll von Art Brut mit – und es ist eine starke Platte, die mich morgens auf dem Weg zur Arbeit weckt (und natürlich hört man im Stillen zum Beispiel The Fall [hier – by the way – ein Bericht von everything's gone green über das jüngste Konzert] wie auch die Television Personalities mit).

Und die Dresden Dolls haben eine neue Platte aufgenommen, die auch in der Zeit besprochen wird: Yes, Virginia.

[Update 9.5.2006: Auch der Spiegel hat's gemerkt.]

Gelesen.

Ishiguro
Kazuo Ishiguro: Alles, was wir geben mussten. München: Blessing, 2006.

Die Monstrosität des Menschen zeigt Ishiguro aufs Neue in großer und glaubwürdiger Unaufgeregtheit.

Lesen!

Buch bei Amazon angucken.

Gelesen.

Semprún
Jorge Semprún: Was für ein schöner Sonntag! München: Süddeutsche Zeitung, 2004.

Assoziativ kombinierte Episoden über den Tod im Konzentrationslager Buchenwald, Goethe, der mit Eckermann hier hätte vorbeigehen können, den Partisanenkampf in Spanien und Frankreich, den Stalinismus und die Auseinandersetzung des philosophischen Kommunisten Semprún mit der Parteilinie. Wenige den immer gleichen Tagesablauf im KZ kennzeichnende Erlebnisse werden immer wieder hinterfragt und führen zu immer neuen Querverbindungen.

Besonders beeindruckend erschien mir die Schilderung der von Gefangenen – aufgrund eines ausgeklügelten Beziehungsssystems meist Kommunisten – aufrechterhaltenen Lagerverwaltung: die gleichsam Beförderten erkennen ihre Situation im moralischen Dilemma, werden schuldig, indem sie ihr Leben retten, entscheiden durch das Zusammenstellen von Transporten in besonders harte Arbeitslager über Leben und Tod mit. Und der Antisemitismus eines kommunistischen Verwalters unterscheidet sich nicht wesentlich von dem der Organisatoren der Vernichtung.

Kein leichtes Buch, auch kein wirklich sensationell gutes, aber eines, das von Wichtigem berichtet.

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Änderungen in gtamachoefler.sty.

Ich schrieb in Unterstützung für Mac-Fonts in PDFTeX … von eben dieser.

Wem – wie mir – die Gill des title und der (sub)sections in gtamachoefler.sty zu fett ist, muss folgende Änderung vornehmen (Auszug aus meiner Mail an die Mac OS X TeX ML):

»The solution - as you proposed - is to alter t1hoegillsans.fd (which is used by gtamachoefler.sty):

lines 25-28 have to be changed from

\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{n} {< -> ssub gtamacgillsans/cb/n}{}
\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{sc}{< -> ssub
gtamacgillsans/cb/sc}{}
\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{sl}{< -> ssub gtamacgillsans/cb/sl}{}
\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{it}{< -> ssub
gtamacgillsans/cb/sl}{}


to

\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{n} {< -> ssub gtamacgillsans/m/n}{}
\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{sc}{< -> ssub
gtamacgillsans/m/sc}{}
\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{sl}{< -> ssub gtamacgillsans/m/sl}{}
\DeclareFontShape{T1}{hoegillsans}{bx}{it}{< -> ssub
gtamacgillsans/m/sl}{}.


Thanks for your help.«

– Die Lösung geht auf eine Anregung von Peter Dyballa zurück.

[Statt direkt die .sty-Dateien zu ändern, reicht, wenn man mit KOMA-Script arbeitet, natürlich auch die Angabe von

\setkomafont{title}{\sffamily}
\setkomafont{section}{\sffamily\mdseries}
\setkomafont{subsection}{\sffamily\mdseries}

in der Präambel.]