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Gelesen. Kordon.

Klaus Kordon: 1848. Die Geschichte von Jette und Frieder. Weinheim: Beltz & Gelberg, 2001.

Nach langer Zeit mal wieder ein Jugendbuch. Eines, das die Leserinnen ganz bestimmt nicht schont und in der Darstellung von Armut, Verzweiflung und Gewalt recht weit geht, gleichwohl wieder ein ganz hervorragendes ist.

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Individuum und Gesellschaft im 18. Jahrhundert.

So. Meine Halbjahresplanung Deutsch, 11. Jahrgang, habe ich nun weitgehend beendet. Unter dem durch den Lehrplan vorgegebenen Haupttitel »Eine Epoche in ihrer Eigenart« werden wir uns um das Thema »Individuum und Gesellschaft im 18. Jahrhundert« kümmern, was meinen S vermutlich nicht allzu leicht fallen wird. Aber wir werden das hinbekommen.

Hier ist der Plan – die linke Spalte zeigt die Inhalte (»Gegenstandsfelder« in Lehrplansprech), die rechte die Methoden, Fertigkeiten und Kompetenzen (»Handlungsfelder«), die eine Rolle spielen werden. Hier werde ich beizeiten noch Ergänzungen vornehmen, wenn ich mehr weiß.

Der Bewertungsbogen ist hier zu finden. Er verdankt seine Entstehung dieser Publikation von Almut Hoppe und Susanne Schütz, deren Anschaffung zumindest den Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern in Schleswig-Holstein dringend empfohlen sei. Genau diesen Bogen habe ich noch nicht verwendet. Mal sehen, ob er funktioniert oder ob ich noch Änderungen vornehmen muss.

Gelesen. Simenon.

Maigret-Titelbild
Georges Simenon: Maigret am Treffen der Neufundlandfahrer. Zürich: Diogenes, 1980.

Noch ein Maigret-Titelbild
Aber da wir gerade dabei sind: vor diesen schönen Diogenes-Ausgaben mit den immer gleichen Titelbildern gab es schon eine erste deutsche Übersetzung in den sechziger Jahren, bei Kiepenheuer & Witsch, damals noch in Köln und Berlin firmierend. Nebenstehend ein Titelbild. Im Buch (erschienen 1961, ein Jahr nach dem Original Maigret et les vieillards) sind insgesamt 54 Simenon-Kriminalromane verzeichnet, darunter auch Non-Maigrets.

Gelesen. Simenon.

Georges Simenon: Maigret und die schrecklichen Kinder. Zürich: Diogenes, 1987.

Georges Simenon: Maigret und der gelbe Hund. Zürich: Diogenes, 1979.

Fortbildungsmerkzettel.

Die Merkzettel zur Fortbildung Szenisches Interpretieren von Ingo Scheller gibt's hier.

Wer die Fortbildung auch besucht hat und Anregungen, Korrekturen oder Ergänzungen beitragen kann, maile mir bitte (mir ist zum Beispiel anlässlich der Standbilder unser genauer Auftrag nicht mehr in Erinnerung). Danke.

Stöckchen auf Eis.

Da wirft mir Heiko noch ein aus technischen Gründen verspätetes Stöckchen zu, und ich muss zugeben, dass aus der weiten Entfernung einer Woche der erste Schultag nurmehr schwierig zu beschreiben wäre: die erste Schulwoche führte nämlich gleich wieder gut ein in den Betrieb mit vielen Klassenarbeitsrückgaben (die alle in der zweiten Woche unterrichtsfreier Zeit korrigiert wurden), den ersten Zeugnisnotenerarbeitungen und -besprechungen (die oftmals als -verhandlungen missverstanden werden), weiteren Korrekturen, einem zu schreibenden Projektgruppenbericht und einer sehr intensiven dreitägigen Fortbildung, von deren Eindrücken ich noch ganz erfüllt bin.

Weil zumindest letzteres gut ist und ich jetzt noch eine Zusammenfassung der Übungen auf der Fortbildung für mich und für die Fachkonferenz (ja, die Reihenfolge ist richtig) schreiben will, lege ich das Stöckchen bis nach den Osterferien auf Eis.

Gelesen. Nibelungenlied.

Das Nibelungenlied. In Prosa übertragen von Uwe Johnson und Manfred Bierwisch. Frankfurt am Main: Insel, 2006.

Um das Nibelungenlied ein zweites Mal zu lesen, braucht es einen guten Grund, ist es doch eine der gruseligsten Dichtungen deutscher Sprache. Die lange Zeit aus politischen, zeithistorischen Gründen nicht »Ossian« Johnson und »Jake« Bierwisch, sondern allein letzterem zugeordnete Übersetzung in neuer Ausgabe und mit den Kontext herstellendem Nachwort von Bierwisch nun lesen zu können, ist ein solcher Grund. Allerdings muss es schon ein hartgesottener Johnson-Fan sein, der sich dies antut, denn anders als in den Übersetzungen etwa Arno Schmidts bemerkt man den Duktus des Übertragenden hier nicht, er ist ganz Germanist und um Genauigkeit wie Lesbarkeit bedacht.

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Gelesen. Schiller.

Friedrich Schiller: Kabale und Liebe. Stuttgart: Reclam, 1982.

Re-Lektüre wegen des Besuchs einer Fortbildung zum Thema. Das erste Mal wieder gelesen seit ungefähr 1983, damals vermutlich in der zehnten Klasse (unten die Notizen des Schülers, der ich war, im Heftchen).



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Winterswap 2007 – die CDs.

Aus dem Winterswap ist bei mir inzwischen eine von Jochen ausgeloste CD eingetroffen, die ich allerdings erst einmal durchhören konnte. Zusammengestellt hat sie Claudia. Bislang am besten gefällt mir das wirklich ganz großartige Stück »Vier Stunden vor Elbe« von Element of Crime, von denen ich auch mal 'ne Platte brauche.

 

Die von mir zusammengestellte CD ging an Onno. Der muss nun Folgendes hören:

 
Musiker Titel Von der Platte
Suden Aika Sisarueni Suden Aika
I am Kloot Untitled #1 I Am Kloot
The Scarlet Letter Nachtfrost „Friss oder stirb“
Jan Garbarek Rahkki Sruvvis I Took Up The Runes
The Dresden Dolls Girl Anachronism The Dresden Dolls
Nick Cave & The Bad Seeds Green Eyes The Boatman's Call
Lou Reed/John Cale Open House Songs for Drella
David Johnston I hate myself Why me?
Tom Waits Time Rain Dogs
Penguin Café Orchestra Music for a Found Harmonium Preludes, Airs and Yodels
Richard Thompson The Dark End Of The Street Guitar, Vocal
Bruce Springsteen Reason to Believe Nebraska
Fellow Travellers A Few Good Times Just A Visitor
Penguin Café Orchestra Telephone & Rubber Band Preludes, Airs and Yodels
American Analog Set The Postman Know By Heart
Neil Halstead Two Stones in My Pocket Sleeping on Roads
16 Horsepower Wayfaring Stranger Secret South
Tom Waits Come on up to the House Mule Variations
Gerhard Gundermann Fliegender Fisch Krams – Das letzte Konzert
 

– also alles nicht zu schräg, sondern meist winterlich ruhig.

Gelesen. Fossum.

Karin Fossum: Der Mord an Harriet Krohn. München: Piper, 2006.

Ein Beispiel dafür, wie sich der Kriminalroman immer mehr in Richtung des Romans verschiebt: die eigentliche Ermittlung und Kombination der Spuren – Kernstücke des klassischen Detektivromans – spielen fast gar keine Rolle, denn der Täter war ungeschickt und hinterließ viele Spuren, sodass der Fall recht einfach zu klären ist.

Der Leser erlebt das Geschehen aus der Perspektive des Täters, erfährt auch seine Motivation, sieht ihn nach der Tat ein neues Leben aufbauen und Schulden – finanzielle und zwischenmenschliche – abtragen. Der Täter – vorher Spieler und gesellschaftlicher loser – resozialisiert sich selbst, das Fundament dieser Entwicklung ist allerdings die begangene Tat, und der Ermittler hat noch nie einen Fall ungeklärt gelassen ...

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