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Große Koalition: bitte nach Hause gehen II.

Erst Ronald Pofalla, der Peter Hintze Angela Merkels, dann Peer Steinbrück: es ist eine große Koalition der kalkulierten Frechheit, die zu siegen hofft. Man könnte lachen, wenn es nicht so tragisch wäre.

Es gibt Alte, die solcherlei Meldungen morgens in der Zeitung lesen und aus Fassungslosigkeit ob dieser kaltschnäuzigen Dummdreistigkeiten weinen.

||: Große Koalition ist so, wie sie derzeit geübt wird, die schlechteste der politischen Alternativen. Es wäre allerhöchste Zeit, dieses Experiment zu beenden. :||

[Update 220806:] Der Schockwellenreiter verweist auf einen Bericht, nach dem diese Aussage die SPD 650 Genossen gekostet habe. Wer zuviele Mitglieder hat, vertreibt eben ein paar ...

Kinderhaus VI.

Auf den vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame sind hier nun zwei neue Fotos unseres Kinderhauses zu sehen: nachdem wir zunächst ein provisorisches Flachdach eingezogen hatten, das sich aber nicht bewährt hat, haben wir nun ein vernünftiges Dach auf das Häuschen gesetzt (ja, es ist asymmetrisch).

Es fehlen noch:
  • die Farbe im Giebelbereich

  • die Abschlussleisten zwischen Giebelwand und Dachvorstand

  • ein Fenster für die Tür

  • zwei Fischbänder (ein Fenster ist schon mithilfe inzwischen organisierter Fischbänder befestigt worden)

  • die Zierleisten und die Dichtungen um die Fenster


Hier sind die alten Beiträge: Kinderhaus Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV, Teil V.


Gelesen.

Frank Schätzing: Der Schwarm. Frankfurt am Main: Fischer TB, 2006.

Etwa die erste Hälfte gefiel mir gut: Schwerpunkte liegen auf der Entfaltung eines Plots, der von seiner Idee her originell ist und sehr überzeugend aufgebaut wird, sowie auf der Wissensvermittlung, um das Geschehen auch als Nicht-Naturwissenschaftler verstehen zu können. Je weiter jedoch die Geschichte voranschreitet, desto klischeehafter bewegt sie sich in das durch das Schielen des Autors Richtung Hollywood vorgegebene Schema immergleicher Thrillerabläufe. Dass die Figuren dabei explizit immer wieder auf die Ähnlichkeit des Geschehens zu aus Filmen bekannten Topoi hinweisen, befreit Schätzing nicht vom Vorwurf der gekonnten Montage aus der Musterkiste. Gekonnt aber ist es: ein gutes Statt-Spielfilm-Buch.

Zwei wichtige Bestseller – Sakrileg und Der Schwarm – habe ich mir jetzt mal angesehen. Es gewinnt: Schätzing.

Buch bei Amazon angucken.

Sachbücher.

Bei der Vorbereitung für das Buchhändler-Lernfeld "Weitere Warengruppen erschließen" bin ich auf das Forschungsprojekt „Das populäre deutschsprachige Sachbuch im 20. Jahrhundert“ gestoßen. Neben einer umfangreichen Datenbank finden sich dort auch programmatische Arbeitsblätter für die Sachbuchforschung sowie eine kleine Geschichte des Sachbuchs.

Salbader.

»[...] Wache auf wegen Bauchschmerzen. Schlimme Bauchschmerzen. So ein Drücken. Stoßartiges Drücken. Mal links, mal rechts, mal in der Mitte. Kaum auszuhalten. Denke, wenn das noch schlimmer wird, muss ich was dagegen tun. Womöglich aufstehen oder so. Die Aussicht macht mich müde. Schaue an mir runter und sehe mein Kind auf meinem Bauch herumhüpfen. Das Kind sagt, ich soll aufstehen. Kommen sonst zu spät in den Kinderladen. [...]« (Horst Evers)

Es ist allerhöchste Zeit, mal wieder auf den Salbader (und die Möglichkeit des Abonnements desselben) hinzuweisen.

Kurzanleitung Serendipity.

Bevor ich auch mit meinen privaten Seiten von WordPress auf Serendipity (S9y) umstieg, habe ich die Homepage unserer Schule von einem System mit statischen Seiten auf S9y umgestellt. Wir haben auch eine kleine Schulung durchgeführt, damit alle Lehrerinnen und Lehrer, mit Redakteursrechten versehen, selbst Einträge vornehmen können.

Hier ist das Handbuch zur Fortbildung: Kurzanleitung Serendipity auf lbsmalente.de.

[Update 040906:] Eine Ergänzung gibt's hier: S9y – the missing manual (trotz des Titels deutschsprachig).

Lehrer so einigermaßen vertrauenswürdig.

Eine GfK-Studie verrrät, dass immerhin 77 % der Deutschen Lehrern vertrauen – hinter Medizinern und der Polizei zumindest ein dritter Platz (und damit besser, als ich erwartet hätte).

Finnland: 92 % vertrauen den Lehrern. Das ist unser Ziel.