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EDV-Unterricht.

EDV-Unterricht zu erteilen

(das bedeutet an unserer Schule die anwendungsorientierte Lehre der Standard-Office-Programme)

ist so ein bisschen wie Weihnachtsgeschäft im Buchhandel

(: von allen Seiten bringen Kunden ihren Wunsch nach am liebsten sofortiger Betreuung mehr oder weniger lautstark zu Gehör, beraten sich im Falle der Unabkömmlichkeit des Servicepersonals aber auch gern gegenseitig, man braucht Nerven aus Chrom-Vanadium-Stahl und eine entweder schicksalhaft ergebene oder unschlagbar positive Einstellung zum derzeitigen Tun – dann ist es eine zwar anstrengende, aber auch bereichernde Erfahrung. Ernst Jünger soll bei Gelegenheit davon geschrieben haben)

: macht Laune.

Gelesen. Kordon.

Klaus Kordon: 1848. Die Geschichte von Jette und Frieder. Weinheim: Beltz & Gelberg, 2001.

Nach langer Zeit mal wieder ein Jugendbuch. Eines, das die Leserinnen ganz bestimmt nicht schont und in der Darstellung von Armut, Verzweiflung und Gewalt recht weit geht, gleichwohl wieder ein ganz hervorragendes ist.

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Individuum und Gesellschaft im 18. Jahrhundert.

So. Meine Halbjahresplanung Deutsch, 11. Jahrgang, habe ich nun weitgehend beendet. Unter dem durch den Lehrplan vorgegebenen Haupttitel »Eine Epoche in ihrer Eigenart« werden wir uns um das Thema »Individuum und Gesellschaft im 18. Jahrhundert« kümmern, was meinen S vermutlich nicht allzu leicht fallen wird. Aber wir werden das hinbekommen.

Hier ist der Plan – die linke Spalte zeigt die Inhalte (»Gegenstandsfelder« in Lehrplansprech), die rechte die Methoden, Fertigkeiten und Kompetenzen (»Handlungsfelder«), die eine Rolle spielen werden. Hier werde ich beizeiten noch Ergänzungen vornehmen, wenn ich mehr weiß.

Der Bewertungsbogen ist hier zu finden. Er verdankt seine Entstehung dieser Publikation von Almut Hoppe und Susanne Schütz, deren Anschaffung zumindest den Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern in Schleswig-Holstein dringend empfohlen sei. Genau diesen Bogen habe ich noch nicht verwendet. Mal sehen, ob er funktioniert oder ob ich noch Änderungen vornehmen muss.

Gelesen. Simenon.

Maigret-Titelbild
Georges Simenon: Maigret am Treffen der Neufundlandfahrer. Zürich: Diogenes, 1980.

Noch ein Maigret-Titelbild
Aber da wir gerade dabei sind: vor diesen schönen Diogenes-Ausgaben mit den immer gleichen Titelbildern gab es schon eine erste deutsche Übersetzung in den sechziger Jahren, bei Kiepenheuer & Witsch, damals noch in Köln und Berlin firmierend. Nebenstehend ein Titelbild. Im Buch (erschienen 1961, ein Jahr nach dem Original Maigret et les vieillards) sind insgesamt 54 Simenon-Kriminalromane verzeichnet, darunter auch Non-Maigrets.

Gelesen. Simenon.

Georges Simenon: Maigret und die schrecklichen Kinder. Zürich: Diogenes, 1987.

Georges Simenon: Maigret und der gelbe Hund. Zürich: Diogenes, 1979.

Fortbildungsmerkzettel.

Die Merkzettel zur Fortbildung Szenisches Interpretieren von Ingo Scheller gibt's hier.

Wer die Fortbildung auch besucht hat und Anregungen, Korrekturen oder Ergänzungen beitragen kann, maile mir bitte (mir ist zum Beispiel anlässlich der Standbilder unser genauer Auftrag nicht mehr in Erinnerung). Danke.

Stöckchen auf Eis.

Da wirft mir Heiko noch ein aus technischen Gründen verspätetes Stöckchen zu, und ich muss zugeben, dass aus der weiten Entfernung einer Woche der erste Schultag nurmehr schwierig zu beschreiben wäre: die erste Schulwoche führte nämlich gleich wieder gut ein in den Betrieb mit vielen Klassenarbeitsrückgaben (die alle in der zweiten Woche unterrichtsfreier Zeit korrigiert wurden), den ersten Zeugnisnotenerarbeitungen und -besprechungen (die oftmals als -verhandlungen missverstanden werden), weiteren Korrekturen, einem zu schreibenden Projektgruppenbericht und einer sehr intensiven dreitägigen Fortbildung, von deren Eindrücken ich noch ganz erfüllt bin.

Weil zumindest letzteres gut ist und ich jetzt noch eine Zusammenfassung der Übungen auf der Fortbildung für mich und für die Fachkonferenz (ja, die Reihenfolge ist richtig) schreiben will, lege ich das Stöckchen bis nach den Osterferien auf Eis.

Gelesen. Nibelungenlied.

Das Nibelungenlied. In Prosa übertragen von Uwe Johnson und Manfred Bierwisch. Frankfurt am Main: Insel, 2006.

Um das Nibelungenlied ein zweites Mal zu lesen, braucht es einen guten Grund, ist es doch eine der gruseligsten Dichtungen deutscher Sprache. Die lange Zeit aus politischen, zeithistorischen Gründen nicht »Ossian« Johnson und »Jake« Bierwisch, sondern allein letzterem zugeordnete Übersetzung in neuer Ausgabe und mit den Kontext herstellendem Nachwort von Bierwisch nun lesen zu können, ist ein solcher Grund. Allerdings muss es schon ein hartgesottener Johnson-Fan sein, der sich dies antut, denn anders als in den Übersetzungen etwa Arno Schmidts bemerkt man den Duktus des Übertragenden hier nicht, er ist ganz Germanist und um Genauigkeit wie Lesbarkeit bedacht.

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