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Toleranz und ihre notwendigen Grenzen.

Die Streitschrift Lars Gustafssons gegen den Kulturrelativismus findet sich beim Perlentaucher: Die Logik der Toleranz.

Alle Artikel zur Diskussion sind auf dieser Seite versammelt.

(Und der Beitrag Gustafssons gibt mir mal wieder die Gelegenheit, auf seine letztes Jahr in einem Band erschienene Romanpentalogie Risse in der Mauer hinzuweisen. Lesen. Unbedingt.)

Gelesen. Rendell.

Ruth Rendell: Den Wolf auf die Schlachtbank. Reinbek: Rowohlt Taschenbuch, 1991.

Ein Krimi aus der Zeit (EA 1967), als ermittelnde Kriminalbeamte mit langen Haaren noch so anstößig waren, dass der an sich recht interessant wirkende Police Constable Drayton mit dem genannten Handicap zugunsten wohlfrisierter Langweiler als moralisch unzuverlässig aus der Serie geschrieben werden musste.

Kann man in neu auch bei Amazon angucken.

Gechichte.

»24 Prozent [von was? – Der Setzer] empfinden Schlesien und Ostpreußen noch immer als deutsch«, weiß der Spiegel und hofft damit einen weiteren bunten Ableger unter die Käufer zu bringen.

Zum einen gibt es Fragen, die sollte man in Umfragen nicht stellen lassen, will man als Nachrichtenmagazin ernstgenommen werden. Und zum anderen gehört zu einer solchen Frage auch eine Lokalisierungsaufgabe, die vermutlich gezeigt hätte, dass von den genannten 24 Prozent allenfalls 50 Prozent wissen, wo diese ehemals deutschen Gebiete lagen ...

EDV-Unterricht.

EDV-Unterricht zu erteilen

(das bedeutet an unserer Schule die anwendungsorientierte Lehre der Standard-Office-Programme)

ist so ein bisschen wie Weihnachtsgeschäft im Buchhandel

(: von allen Seiten bringen Kunden ihren Wunsch nach am liebsten sofortiger Betreuung mehr oder weniger lautstark zu Gehör, beraten sich im Falle der Unabkömmlichkeit des Servicepersonals aber auch gern gegenseitig, man braucht Nerven aus Chrom-Vanadium-Stahl und eine entweder schicksalhaft ergebene oder unschlagbar positive Einstellung zum derzeitigen Tun – dann ist es eine zwar anstrengende, aber auch bereichernde Erfahrung. Ernst Jünger soll bei Gelegenheit davon geschrieben haben)

: macht Laune.

Gelesen. Kordon.

Klaus Kordon: 1848. Die Geschichte von Jette und Frieder. Weinheim: Beltz & Gelberg, 2001.

Nach langer Zeit mal wieder ein Jugendbuch. Eines, das die Leserinnen ganz bestimmt nicht schont und in der Darstellung von Armut, Verzweiflung und Gewalt recht weit geht, gleichwohl wieder ein ganz hervorragendes ist.

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Individuum und Gesellschaft im 18. Jahrhundert.

So. Meine Halbjahresplanung Deutsch, 11. Jahrgang, habe ich nun weitgehend beendet. Unter dem durch den Lehrplan vorgegebenen Haupttitel »Eine Epoche in ihrer Eigenart« werden wir uns um das Thema »Individuum und Gesellschaft im 18. Jahrhundert« kümmern, was meinen S vermutlich nicht allzu leicht fallen wird. Aber wir werden das hinbekommen.

Hier ist der Plan – die linke Spalte zeigt die Inhalte (»Gegenstandsfelder« in Lehrplansprech), die rechte die Methoden, Fertigkeiten und Kompetenzen (»Handlungsfelder«), die eine Rolle spielen werden. Hier werde ich beizeiten noch Ergänzungen vornehmen, wenn ich mehr weiß.

Der Bewertungsbogen ist hier zu finden. Er verdankt seine Entstehung dieser Publikation von Almut Hoppe und Susanne Schütz, deren Anschaffung zumindest den Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern in Schleswig-Holstein dringend empfohlen sei. Genau diesen Bogen habe ich noch nicht verwendet. Mal sehen, ob er funktioniert oder ob ich noch Änderungen vornehmen muss.