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SPD Eutin: beiläufige Entdeckung des nicht Gesuchten.

Wenn hier in den letzten Wochen wenig los war, lag das nicht nur am Frühling, den Ferien und der Faulheit, sondern auch daran, dass die SPD Eutin nun eine neue Homepage bekommen hat. Bislang habe ich die Seiten mit Frontier angetrieben, nun ist es Serendipity, was im Hintergrund werkelt.

Gerade im Hinblick auf die politische Arbeit und den Aufbau und die Erschließung eines Themenarchivs sind die Möglichkeiten zum Beispiel des Taggings zu gut, als dass man an ihnen vorbeigehen sollte.

Die alten Inhalte sind nun nach und nach umgezogen, die aktuelle Arbeit wie auch die bevorstehenden Bürgermeister- und Kommunalwahlen werden weitere bringen.

Bedingungsloses Grundeinkommen II.

Das bedingungslose Grundeinkommen – hier schon einmal gestreift – ist Thema eines Telepolis-Artikels von Thorsten Stegemann: »800 Euro für alle Bürger? – Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut hält ein bedingungsloses Grundeinkommen für "volkswirtschaftlich effizient" und "finanzierbar«.

Unter anderem geht es um den von Götz Werner in seinem Buch Einkommen für alle vorgestellten Ansatz, der jetzt durch eine Studie (PDF) des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitus Unterstützung erfährt.

Lehrerwahl.

Online-Wahl zum Deutschen Lehrerpreis: Deutschland sucht die Superlehrer. O ha.

Susanne Porsche, Vorstandsvorsitzende des Vereins "Deutscher Lehrerpreis", begründet dies so: »Ich hatte den Eindruck, dass in Deutschland alle auf den Lehrern rumhacken.«

Auch wenn der Deutschlehrer in mir diese Formulierung als unschön ansieht – recht hat sie: im RSS-Feed der Tagesschau war der Artikel noch »Noten für die Pauker« tituliert. Darin steckt auf Seiten des Journalisten Verschiedenes, zum Beispiel Häme (»Jetzt werden die auch mal benotet!«), Zurückbleiben im Schülerjargon (oder gar -denken), Schimpf in der abwertenden Benennung.

Gelesen. Nothomb.

Amélie Nothomb: Reality-Show. Zürich: Diogenes, 2007.

Und wieder eine kleine kluge Skizze – Jonathan Franzen würde eine dreibändige Saga aus dem Einfall entwickeln – von Amélie Nothomb mit vielen guten Gedanken und Beobachtungen: Lesenswert.

(Am besten hat mir allerdings immer noch die Metaphysik der Röhren gefallen, eine Kindheitsgeschichte. Und ja: natürlich ist Nothombs Art zu erzählen eine flüchtige.)

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