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Grenzen des Unterrichtens.

Eine Woche mit 31 Stunden Unterricht (aktuelle normale Unterrichtsverpflichtung: 25 Stunden) ist zu Ende und mir geht's auch nicht viel besser.

Weil wir an unserer Schule Blockunterricht, diesen zudem nicht in Fächern, sondern in Lernfeldern erteilen, kommt es immer wieder zu Zeiten, in denen sehr viel unterrichtet werden muss, während in anderen Wochen die Unterrichtsverpflichtung unter dem normalen Soll liegt.

Es wird auch deutlich, welche Folgen das hat: mehr Unterricht aus dem Ordner, weniger Möglichkeiten, kreativ auf Geschehnisse im Unterricht zu reagieren und auf individuelle Wünsche der S einzugehen etc.

Nun bin ich müde.

[Lese erst einmal weiter in Merciers Nachtzug nach Lissabon, das mir ein Freund schickte, der – dieser Eindruck verstärkt sich von Seite zu Seite – mich bestimmt nur foppen wollte ...]

SPD Eutin: beiläufige Entdeckung des nicht Gesuchten.

Wenn hier in den letzten Wochen wenig los war, lag das nicht nur am Frühling, den Ferien und der Faulheit, sondern auch daran, dass die SPD Eutin nun eine neue Homepage bekommen hat. Bislang habe ich die Seiten mit Frontier angetrieben, nun ist es Serendipity, was im Hintergrund werkelt.

Gerade im Hinblick auf die politische Arbeit und den Aufbau und die Erschließung eines Themenarchivs sind die Möglichkeiten zum Beispiel des Taggings zu gut, als dass man an ihnen vorbeigehen sollte.

Die alten Inhalte sind nun nach und nach umgezogen, die aktuelle Arbeit wie auch die bevorstehenden Bürgermeister- und Kommunalwahlen werden weitere bringen.

Bedingungsloses Grundeinkommen II.

Das bedingungslose Grundeinkommen – hier schon einmal gestreift – ist Thema eines Telepolis-Artikels von Thorsten Stegemann: »800 Euro für alle Bürger? – Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut hält ein bedingungsloses Grundeinkommen für "volkswirtschaftlich effizient" und "finanzierbar«.

Unter anderem geht es um den von Götz Werner in seinem Buch Einkommen für alle vorgestellten Ansatz, der jetzt durch eine Studie (PDF) des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitus Unterstützung erfährt.

Lehrerwahl.

Online-Wahl zum Deutschen Lehrerpreis: Deutschland sucht die Superlehrer. O ha.

Susanne Porsche, Vorstandsvorsitzende des Vereins "Deutscher Lehrerpreis", begründet dies so: »Ich hatte den Eindruck, dass in Deutschland alle auf den Lehrern rumhacken.«

Auch wenn der Deutschlehrer in mir diese Formulierung als unschön ansieht – recht hat sie: im RSS-Feed der Tagesschau war der Artikel noch »Noten für die Pauker« tituliert. Darin steckt auf Seiten des Journalisten Verschiedenes, zum Beispiel Häme (»Jetzt werden die auch mal benotet!«), Zurückbleiben im Schülerjargon (oder gar -denken), Schimpf in der abwertenden Benennung.