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Gelesen. Franck.

Julia Franck: Die Mittagsfrau. Frankfurt am Main: S. Fischer, 2007.

[Update: Was ich noch sagen wollte: Nie wieder lese ich ein Buch, das den Deutschen Buchpreis bekommen hat. (So, das habt Ihr jetzt von vermeintlich umsatzfördernden Maßnahmen und vom Aufmerksamkeit-für-deutschsprachige Autoren-das-Lesen-und-das-Leitmedium-Buch-schaffen-Wollen!)]

Gelesen. Mann.

Thomas Mann: Buddenbrooks. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 2004.

[Erneute Lektüre, weil Unterrichtsgegenstand.]

Tufte und LaTeX.

Edward Tuftes Gestaltung von Büchern in eine LaTeX-Klasse umzusetzen, ist das Ziel von tufte-latex. [Via Schockwellenreiter]

Nachteil dieser Lösung: es wird von den LaTeX-Standardklassen ausgegangen (nicht von KOMA-Script). Deshalb bleibe ich – wenn ich ein solches Layout brauche (was eher selten ist) – noch bei der Lösung, statt Fußnoten einfach mit einem selbstdefinierten Zähler versehene Randnotizen zu verwenden.

Aber wer weiß, was noch aus der Klasse wird ...

Böse alte Männer mit Kugelschreibern.

Bov Bjerg in einem Artikel für die Jungle World:

»Machen wir uns nichts vor: In den vergangenen Jahren ist, nicht nur in Deutschland, eine gefährliche Parallelgesellschaft entstanden. Eine Gegengesellschaft von alten Männern, die sich kurz nach Erfindung des Kugelschreibers vom technischen Fortschritt abgekoppelt haben. Reaktionär, dogmatisch, unbelehrbar – und auch noch mächtig stolz darauf.

Unsere grundlegenden Werte sind ihnen fremd. Soweit sie davon auch nur Kenntnis erlangen, wollen sie diese Werte zerstören. Die freie Information behindern und die freie Rede bestrafen. Sie wollen über unsere Rechner bestimmen, obwohl sie kaum imstande sind, ihren eigenen auch nur einzuschalten.«

[Via Isotopp]