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Gelesen. Boyne.

John Boyne: Der Junge im gestreiften Pyjama. Frankfurt am Main: S. Fischer, 2007.

Ein Kinderbuch (ab 12, 13 Jahre) über die Vernichtung der Juden – kann das gutgehen? Ja: der Horizont des Protagonisten ist der des neunjährigen Bruno, und wir erfahren über Auschwitz daher nur das, was ein Neunjähriger von außen wahrnimmt. Fertige Antworten werden daher nur wenige gegeben, wer wach ist allerdings, erfährt so viel, dass Anlass zum Fragen und – in der Sprache der Hauptfigur – Forschen besteht.

Empfehlenswert.

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Bürger, lass das Glotzen sein ...

Hier, lieber Bürger, kannst Du Dich eintragen, wenn auch Du nicht einverstanden bist mit dem Abstimmungsverhalten Deiner Abgeordneten im Bundestag, die das Gesetz zur Einführung zu Vorratsdatenspeicherung einfach durchgewunken hat, offenbar ohne zu begreifen, was das bedeutet. Es ist traurig, dass ich mich von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger aus der Achtzehn-Prozent-Spaßtruppe-ach-nee-nu-sind-wir-wieder-ernst besser vertreten fühlen muss als von meiner Partei.

Nein, ich fühle mich kein Stück sicherer durch dieses Gesetz. Stattdessen werden unnötig Fakten gespeichert, die niemanden etwas angehen.

Und daher habe ich mich der Verfassungsklage angeschlossen. Mach mit, lieber Bürger.

Gelesen. Franck.

Julia Franck: Die Mittagsfrau. Frankfurt am Main: S. Fischer, 2007.

[Update: Was ich noch sagen wollte: Nie wieder lese ich ein Buch, das den Deutschen Buchpreis bekommen hat. (So, das habt Ihr jetzt von vermeintlich umsatzfördernden Maßnahmen und vom Aufmerksamkeit-für-deutschsprachige Autoren-das-Lesen-und-das-Leitmedium-Buch-schaffen-Wollen!)]

Gelesen. Mann.

Thomas Mann: Buddenbrooks. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 2004.

[Erneute Lektüre, weil Unterrichtsgegenstand.]