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Web Fonts in Safari.

Web Fonts sind eine schon länger bekannte Technologie, die allerdings erst in Apples (auch für Windows-Rechner erhältlichem) Webbrowser Safari 3.1 zur Anwendung kommt. Bislang wurde auf Fonts zurückgegriffen, die beim Nutzer vorhanden sind. In der CSS-Datei steht dann zum Beispiel

h1 {font-family: "Trebuchet MS", Verdana, Helvetica, sans-serif;}

Da verlässlich nur wenige Fonts bei allen Nutzern vorhanden sind, werden die immer gleichen verwendet oder aber es wird – was aus vielerlei Gründen ungünstig ist – auf Grafiken zurückgegriffen.

Web Fonts ermöglichen nun, beliebige Fonts anzugeben, die online verfügbar sind. Sie werden in der CSS-Datei mit einem Codeschnipsel wie

@font-face {
font-family: GraublauWeb;
src: url(…/GraublauWeb.otf) format(truetype);
}

h1 {font-family: GraublauWeb, "Trebuchet MS", Verdana, Helvetica, sans-serif;}

im Moment der Seitengenerierung angefordert.

Die in den Überschriften meines Blogs verwendete GraublauWeb ist eine speziell zu diesem Zweck entworfene mit einer die Verwendung als Web Font ermöglichenden Lizenz versehene Schrift. Genaueres lesen Sie bei der Jenaer Firma FDI fonts.info oder – mit Diskussion – im FontBlog.

Gelesen. Gaiman.

[Im Regal von Kind 1 gefunden:]

Neil Gaiman: Coraline. Würzburg: Arena, 2003.

(Nur mäßig originelle Variation bekannter Weltwechsel- und Grusel-Topoi aus Carrolls Alice hinter den Spiegeln, Coombs' Dorrie-Reihe, Lewis' Narnia-Büchern, MacDonalds Lilith etc. – nett, aber nicht besonders.)

Wuwl – »Aber die Grünen sind doch auch nett!«

[Dieser Artikel ist Teil einer Serie.]

Ja, da haben Sie recht.

Als ich noch klein war und in meiner politischen Phindungsfase, hatte ich aus einem Stern-Titelblatt einen großen Smileybutton ausgeschnitten und an meine Pinnwand gehängt, auf dem zu lesen war »CDUCSUSPDFDP? – Nein Danke!«. Das verschaffte mir ein angenehm subversives Gefühl.

Inzwischen haben aber auch die anderen Parteien erkannt, dass Nachhaltigkeit und die Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie wichtige Ziele auf allen politischen Ebenen sind. (Und die Grünen sind inzwischen bis auf diese grundlegenden Gedanken eine ganz normale Partei geworden, die in Hamburg vermutlich sogar mit der CDU koalieren wird, ohne schamgrün im Boden zu versinken.)

Und so ist es wichtiger, die große Partei zu stärken, die die Möglichkeit hat, neue Ideen zu integrieren und durchzusetzen, als in der Zersplitterung je eigene Parteien für einzelne Interessenbereiche zu pflegen.

Deshalb SPD.

Zion über Ypsilanti.

Zumindest Robert Zion weiß, warum Ypsilanti eine Hoffnung für die SPD ist.

Es tut gut, mal wieder etwas Unaufgeregtes zu lesen. Etwas zu lesen, das nicht in infantiler Zerstörungswut die SPD niederschreibt. Etwas zu lesen, das nicht geifernd Kurt Beck öffentlich lyncht. Etwas zu lesen, das nicht im Zirkelschluss die Umfrageergebnisse einer beispiellosen Kampagne zum Beweis nimmt für die Richtigkeit der Kampagne (und dies auch noch jede Woche wiederholt).

Enzyklopädie über Massengewalt.

Das Hamburger Institut für Sozialforschung gibt bekannt, dass mit dem heutigen Tag die Online Encyclopedia of Mass Violence ins Netz geht. Aus der Pressemitteilung des Instituts:

»Die Enzyklopädie ist ein einzigartiges Projekt. Sie ist die erste im WWW verfügbare Datenbank, die sich inhaltlich vornehmlich auf Massengewalt im 20. Jahrhundert bezieht. Sie enthält einen länderspezifischen chronologischen Index, verschiedene Fallstudien, ein Glossar, theoretische Beiträge sowie interaktive Karten und Illustrationen. Die Datenbank wird kontinuierlich vervollständigt und ergänzt.«

Wuwl – »Und warum denn ausgerechnet die SPD?«

[Dieser Artikel ist Teil einer Serie.]

Weil sie am besten die Interessen des Einzelnen und der Gesellschaft in Übereinstimmung bringt. Weil sie in ihrer 140-jährigen Geschichte einiges falsch, das meiste aber richtig gemacht hat. Weil sie immer auf der Seite der Freiheit stand. Weil Gerechtigkeit immer Richtschnur war. Weil Bildung nicht erst seit der Pisastudie, sondern schon immer ganz oben auf ihrer Tagesordnung stand. Weil Gleichberechtigung und Integration nie Worthülsen waren. Weil sie im Zweifelsfall immer auf der Seite der einfachen Bürger – der Arbeiter, der Angestellten – war und nicht auf der Seite der Konzernherren. Weil sie Leistung schon immer als Triebfeder der Gesellschaft begriff. Und weil sie diese Leistung eher bei den einfachen Leuten sah als bei denen, die Leistung in hochriskanten Kreditgeschäften wieder verspielten ...

Und warum SPD in Eutin - auch wenn Sie vielleicht sonst nicht SPD wählen würden?

Ausführlich können Sie dies in unserem Wahlprogramm 2008–2013 (PDF) nachlesen.

Wuwl – »Keine Partei sagt mir so ganz zu!«

[Dieser Artikel ist Teil einer Serie.]

Mir auch nicht. Ich bin Mitglied einer Partei – das heißt aber nun nicht, dass ich alles gutheiße, was im Namen der Partei auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene geäußert oder beschlossen wird. Vielmehr kann man – ganz wie beim Wählen auch – nur diejenige Partei heraussuchen, die dem eigenen Wollen und den Interessen der Gesellschaft insgesamt am ehesten zu entsprechen scheint.

»Zu entsprechen scheint«? Wieso der Zweifel? – kein Zweifel, sondern Beobachtung: unterschiedliche Parteien statt einer einzigen gibt es, weil es unterscheidliche Sichtweisen darüber gibt, was in der Politik richtig und gut ist - und nur sehr selten Fälle, in denen alle Menschen einer Meinung sind. Sie entscheiden nach gründlicher Abwägung unterschiedlich, welche Partei es denn nun sein soll.