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Buchhandelsausbildung 2.0.

Die Auszubildenden hatten schon alles an Prüfungsvorbereitung erledigt, was ihnen zuzumuten war, und da noch ein wenig Zeit war, haben wir das Projekt »Zukunft des Buchhandels« in Angriff genommen: eine Reflexion über Chancen und Gefahren von Entwicklungen in Sortimentsbuchhandel und Technik, Veränderungen bei Kunden wie Zulieferern und so fort.

Zur Problematisierung und Unterstützung eines ersten Brainstormings habe ich die erste Grafik per Beamer gezeigt. Ich hatte sie zuvor in FreeMind vorbereitet.

Ausgehend von diesen Hauptaspekten bei der Betrachtung der Buchhandelszukunft haben wir dann im Unterrichtsgespräch die Unterpunkte ergänzt, die ich für die S (für Lisa: Schülerinnen und Schüler in sämtlichen Varianten und Flexionsformen) sichtbar parallel in den Rechner tippte, sodass sich letztlich das in Grafik 2 sichtbare, schon deutlich reichhaltigere Bild vorhandenen Problembewusstseins ergab.

In Zweiergruppen dann sollten die S jeweils einen der Bereiche bearbeiten. Hierzu hatte ich Ihnen unter dem Link del.icio.us/Toss/buchhandelsprojekt verschiedene Quellen zum Thema gesammelt, die zum Teil mit Meinungen, zum Teil mit Fakten jeweils bestimmte Aspekte unterfüttern.

Ziel der gemeinsamen Arbeit war nach der (des Zeitmangels wegen flüchtigen) Lektüre der zur Verfügung gestellten Texte das Verfassen einer Expertise zum jeweiligen Thema, die dann von den S in das Projektwiki eingestellt wurde.

Kollaboratives Arbeiten per PC ist gut & schön – zum Unterstreichen im Klassenraum und zum Mitnehmen nach Hause soll's dann doch gern wieder Papier sein. Die Schülertexte habe ich also rasch in eine LaTeX-Vorlage kopiert, sodass wir dann die Ausarbeitungen zu den Themen lesen sowie im Unterrichtsgespräch reflektieren und ergänzen konnten.

Web Fonts in Safari.

Web Fonts sind eine schon länger bekannte Technologie, die allerdings erst in Apples (auch für Windows-Rechner erhältlichem) Webbrowser Safari 3.1 zur Anwendung kommt. Bislang wurde auf Fonts zurückgegriffen, die beim Nutzer vorhanden sind. In der CSS-Datei steht dann zum Beispiel

h1 {font-family: "Trebuchet MS", Verdana, Helvetica, sans-serif;}

Da verlässlich nur wenige Fonts bei allen Nutzern vorhanden sind, werden die immer gleichen verwendet oder aber es wird – was aus vielerlei Gründen ungünstig ist – auf Grafiken zurückgegriffen.

Web Fonts ermöglichen nun, beliebige Fonts anzugeben, die online verfügbar sind. Sie werden in der CSS-Datei mit einem Codeschnipsel wie

@font-face {
font-family: GraublauWeb;
src: url(…/GraublauWeb.otf) format(truetype);
}

h1 {font-family: GraublauWeb, "Trebuchet MS", Verdana, Helvetica, sans-serif;}

im Moment der Seitengenerierung angefordert.

Die in den Überschriften meines Blogs verwendete GraublauWeb ist eine speziell zu diesem Zweck entworfene mit einer die Verwendung als Web Font ermöglichenden Lizenz versehene Schrift. Genaueres lesen Sie bei der Jenaer Firma FDI fonts.info oder – mit Diskussion – im FontBlog.

Gelesen. Gaiman.

[Im Regal von Kind 1 gefunden:]

Neil Gaiman: Coraline. Würzburg: Arena, 2003.

(Nur mäßig originelle Variation bekannter Weltwechsel- und Grusel-Topoi aus Carrolls Alice hinter den Spiegeln, Coombs' Dorrie-Reihe, Lewis' Narnia-Büchern, MacDonalds Lilith etc. – nett, aber nicht besonders.)

Wuwl – »Aber die Grünen sind doch auch nett!«

[Dieser Artikel ist Teil einer Serie.]

Ja, da haben Sie recht.

Als ich noch klein war und in meiner politischen Phindungsfase, hatte ich aus einem Stern-Titelblatt einen großen Smileybutton ausgeschnitten und an meine Pinnwand gehängt, auf dem zu lesen war »CDUCSUSPDFDP? – Nein Danke!«. Das verschaffte mir ein angenehm subversives Gefühl.

Inzwischen haben aber auch die anderen Parteien erkannt, dass Nachhaltigkeit und die Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie wichtige Ziele auf allen politischen Ebenen sind. (Und die Grünen sind inzwischen bis auf diese grundlegenden Gedanken eine ganz normale Partei geworden, die in Hamburg vermutlich sogar mit der CDU koalieren wird, ohne schamgrün im Boden zu versinken.)

Und so ist es wichtiger, die große Partei zu stärken, die die Möglichkeit hat, neue Ideen zu integrieren und durchzusetzen, als in der Zersplitterung je eigene Parteien für einzelne Interessenbereiche zu pflegen.

Deshalb SPD.

Zion über Ypsilanti.

Zumindest Robert Zion weiß, warum Ypsilanti eine Hoffnung für die SPD ist.

Es tut gut, mal wieder etwas Unaufgeregtes zu lesen. Etwas zu lesen, das nicht in infantiler Zerstörungswut die SPD niederschreibt. Etwas zu lesen, das nicht geifernd Kurt Beck öffentlich lyncht. Etwas zu lesen, das nicht im Zirkelschluss die Umfrageergebnisse einer beispiellosen Kampagne zum Beweis nimmt für die Richtigkeit der Kampagne (und dies auch noch jede Woche wiederholt).

Enzyklopädie über Massengewalt.

Das Hamburger Institut für Sozialforschung gibt bekannt, dass mit dem heutigen Tag die Online Encyclopedia of Mass Violence ins Netz geht. Aus der Pressemitteilung des Instituts:

»Die Enzyklopädie ist ein einzigartiges Projekt. Sie ist die erste im WWW verfügbare Datenbank, die sich inhaltlich vornehmlich auf Massengewalt im 20. Jahrhundert bezieht. Sie enthält einen länderspezifischen chronologischen Index, verschiedene Fallstudien, ein Glossar, theoretische Beiträge sowie interaktive Karten und Illustrationen. Die Datenbank wird kontinuierlich vervollständigt und ergänzt.«