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Internet-Zensur.

Jens Scholz schreibt das Wesentliche (wie man es in diesen Tagen in allen wichtigen und unwichtigen Blogs lesen kann).

Es ist in diesen Tagen wieder eine schwere Prüfung, die Beschlüsse der eigenen Partei und die amtierende Justizministerin, die das ganze Geschehen noch lobt, ertragen zu müssen. Es fehlen nur noch wenige Tropfen.

(Wer übrigens schon lange mal einen anderen DNS-Server ausprobieren wollte, findet hier die Anleitung des CCC, mittels der es möglich sein sollte, zum Beispiel auf den Server des FoeBuD auszuweichen.)

Susan Boyle.

Da unsere Antenne nur öffentlich-rechtliche Sender empfängt und der Fernseher bei uns eine sehr untergeordnete Rolle einnimmt, kennen wir die einschlägigen Castingshows nur vom Hörensagen, was sicher auch ganz gut so ist.

Einen interessanten Augenblick gab's ohnehin nur im britischen Fernsehen, als Susan Boyle sich vorstellte. (Auch die New York Times berichtete.) [Via]

Arbeitsblatt-Vorlage mit KOMA-Script et al. II

In einem früheren Beitrag hatte ich eine LaTeX-Arbeitsblattvorlage für textlastige Fächer zur Verfügung gestellt; diese habe ich inzwischen überarbeitet.

Die Vorlage ist nach wie vor zweispaltig, mit Zeilennummerierung versehen etc., aber inzwischen in UTF-8-kodiert und in Bezug auf genutzte Pakete verändert.

Sie ist hier zu bekommen.

Gelesen. Lutes.

Jason Lutes: Berlin – Steinerne Stadt. Hamburg: Carlsen, 2003

Dieser erste Band einer Comic-Trilogie über die Jahre 1928 bis 1933 überzeugt mich noch nicht: zu sehr wird nur illustriert, keine eigene Form gefunden für die erzählte Geschichte.

Die dokumentarische Absicht des Autors zeigt sich in bis ins architektonische Detail exakten Zeichnungen des Berliner Stadtbildes. Während aber beispielsweise Bechdel für ihre an sich simple Geschichte eine eigene Bildsprache entwickelt, gelingt dies Lutes nicht: er hat eine bekannt bedeutsame Situation und füllt diese nicht mit echten, sondern nur mit beispielhaft stehenden Figuren, die in ihrer Gestaltung aber nicht überzeugen können. (Die einzige Ausnahme von dieser Regel stirbt am Ende des Bandes.)

Hm.

Buch bei Amazon angucken.

Gelesen. Bechdel.

Alison Bechdel: Fun Home. A Family Tragicomic. New York: Houghton Mifflin, 2007.

Beim Titel fängt's schon an: klingt lustig, ist aber nur die Abkürzung für »Funeral Home« – der Vater der Protagonistin ist (unter anderem) Bestattungsunternehmer. Und so geht's wahrhaft tragikomisch weiter in einer komplizierten Tochter-Vater-Konstellation.

Eine unbedingte Leseempfehlung für Comic-Muffel: in Bechdels autobiographischer Familiengeschichte zeigt sich, wie dicht hervorragende Autoren auch in dieser Kunst zu weben verstehen.

Einen Ausschnitt aus einem Fernsehbericht über die Übertragung ins Deutsche (die den Titel vorsichtshalber nicht übersetzt) gibt's bei Kiepenheuer & Witsch.

Bei Amazon angucken: deutsche Ausgabeenglische Ausgabe.