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ISBN to BibTeX.

Einen solchen Konverter findet man hier. Zur ISBN des zuletzt hier besprochenen Buchs (9783257227895) wird dann beispielsweise dieser (hier um einen Amazon-Eintrag gekürzte) Eintrag erstellt –

@book{9783257227895,
Author = {Andrzej Szczypiorski},
Title = {Den Schatten fangen.},
Publisher = {Diogenes Verlag},
Year = {2000},
ISBN = {3257227892}
}
–,

der in die entsprechende Datei eingefügt werden kann.

(Für BibDesk-Nutzer geht's natürlich schneller über die Importfunktion, die ich hier schon einmal beschrieben habe; so wird die ISBN in den GVK eingegeben und es zeigt sich der umfangreichere Eintrag

@book{cite-key,
Address = {Z{\"u}rich},
Annote = {LDR 00885nam 2200253 i 4500
001 187352011
003 GBV
008 950906s1995 sz 000 0 ger d
015 $aDDB945216882
020 $a3257227892 (kart.) :$cDM 12.80, S 100.00, sfr 12.80
040 $aGBV$bger
084 0 $a59$2DDB
084 $a18.58 ; Polnische Sprache und Literatur$2BCC
084 $a17.97 ; Texte eines einzelnen Autors$2BCC
100 1 $aSzczypiorski, Andrzej
245 14 $aDen Schatten fangen :$bRoman /$cAndrzej Szczypiorski. Aus dem Poln. von Anneliese Danka Spranger.
260 $aZ{\"u}rich :$bDiogenes,$c1995.
300 $a167 S ;$c18 cm.
440 0 $aDiogenes-Taschenbuch ;$v22789
651 $aPolen$xLandleben$xJunge$yGeschichte 1939$vBelletristische Darstellung
730 0 $aZ$\pm$owi´c cie´n .
801 0 $aDE$bGyFmDB$gRAK-WB
900 $aGBV$bSUB+Uni Hamburg <18>
990 $a16886925X$z01
},
Author = {Szczypiorski, Andrzej},
Date-Added = {2008-08-11 01:13:20 +0200},
Date-Modified = {2008-08-11 01:13:20 +0200},
Isbn = {3257227892 (kart.)},
Publisher = {Diogenes},
Title = {Den Schatten fangen: Roman},
Volume = {22789},
Year = {1995}}
,

der mit einem Mausklick in die Literaturdatenbank importiert wird. (Und ja: bequeme Menschen wie ich wünschen sich an dieser Stelle die zusätzliche Eingabemöglichkeit der ISBN über die Barcode-Erkennung, wie sie Delicious Library anbietet.))

Gelesen. Szczypiorski.

Andrzej Szczypiorski: Den Schatten fangen. Zürich: Diogenes, 1993.

Diese Jugendgeschichte fängt die Zeit unmittelbar vor Kriegsanbruch 1939 ein; die Hauptfigur, Krzyś, erwacht, entfremdet sich den Eltern, erleidet die Kameraderie der Schulzeit, liest Flaubert und begreift mit ihm die Welt – allerdings nur die eine, verträumte, weltabgewandte. Auf der anderen Seite wird ein Angriff vorbereitet, von dem die Polen wissen, dass sie ihm nicht werden widerstehen können.

Gelesen. Tryzna.

Tomek Tryzna: Zauberer. München: Luchterhand, 2006.

Tragikomische Kindheitsgeschichte eines phantasiebegabten Kindes in schwieriger Zeit: den fünfziger Jahren in einem unfreien, armen Polen.

Auch von Kind 1 gern gelesen. Empfehlenswert.

Gelesen. Huelle.

Paweł Huelle: Castorp. München: Deutscher Taschenbuch, 2007.

Thomas Manns Hans Castorp hat, wie man im Zauberberg in einem Nebensatz erfährt, in Danzig studiert. Eine Begebenheit aus dieser Zeit (eine Liebschaft aus der Ferne) erdichtet Huelle in einem schmalen und leichten Buch, das einerseits ironisch gebrochene Reminiszenz an den Meister, andererseits ein Spiel mit literarischer Tradition von Mann über Grass und Fontane bis zu Schnitzler vorführt.

Amüsant und angenehm.

Polen und die Literatur.

2008-08-02_105505Nun sind wir zurück aus unserem Urlaub in Polen, in dem ich versucht habe, mich auch literarisch ein wenig einer mir fremden Kultur anzunähern. Einige Bücher legte ich denn auch zu meinem Reisegepäck (andere, so zum Beispiel die unter dem Titel Galaxisspatzen 1975 im Verlag Das Neue Berlin erschienene Sammlung polnischer phantastischer Erzählungen, kamen auf der Fahrt hinzu), und zu einigen werde ich bei Gelegenheit auch kurz etwas schreiben.

Zwar gibt es Verlage, die die polnische Literatur pfleg(t)en – die Polnische Bibliothek bei Suhrkamp ist ein Beispiel –, doch gleichwohl bleibt die Auswahl schwierig: so präsent aktuelle amerikanische oder britische Autorinnen und Autoren sind, so verdrängt meist die osteuropäischen, nur selten ist es möglich, sich auf Orientierungsmarken wie »schon mal davon gehört« oder »wollte ich schon immer mal lesen« zu verlassen.

Ja, auch hier hilft die Wikipedia weiter, man kann aber auch Marta Kijowskas Polen, das heißt nirgendwo zur Hand nehmen - oder einfach die angemessenen Suchwörter beim Buchhändler der Vertrauens ausprobieren ...

Gelesen. Boye.

Karin Boye: Kallocain. Reclam: Leipzig, 1992.

Dystopie aus dem vierziger Jahren (für die Jüngeren: des letzten Jahrhunderts); beeindruckend, weil nicht vermeintlich innovative technische Phänomene geschildert werden, sondern das Augenmerk auf der gesellschaftlich geprägten Orientierung des konformistischen »Mitsoldaten« liegt, der die Chance zum Denken der Chance zur Denunziation des Denkens opfert.

Gelesen. Brecht.

Bertolt Brecht: Leben des Galilei. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2008.

Erneute Lektüre – des Deutschunterrichts wegen in der gut geeigneten SBB-Ausgabe.

Gelesen. MacBride.

[Ein paar Nachträge …]

Stuart MacBride: Die dunklen Wasser von Aberdeen.
Stuart MacBride: Der erste Tropfen Blut.
Stuart MacBride: Die Stunde des Mörders.

(Manchmal muss man die Augen schließen beim Lesen.)