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»Das Wesen aller IT ist die Kopie.«

Lesenswerter Beitrag von Kristian Köhntopp zum Gespräch Scholz–Hillbrecht am 22.6.2009 auf Phoenix: »Ich lebe online.«

(Mir verschaffte das SupraFaxModem 144LC Zugang zur Maus KI im MausNet; älteste Postings verzeichnet Google aus dem Jahr 1995; allerdings wurden in dieser Zeit nur wenige Gruppen ins Internet geroutet.)

Internetsperren durchgewunken.

Auch die von mir bislang unterstützte Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn hat zugestimmt. Nur 3 SPD-Abgeordnete haben offenbar erkannt, worum es geht, und folglich dagegen gestimmt. Ansonsten finden sich auf der Seite der Vernunft nur Abgeordnete von Bündnis90/Die Grünen, Die Linke und von der FDP.

Declare independence.

Harker.

Dringend zu empfehlen sowohl für Freunde des modernen britischen Krimis als auch für Comicliebhaber ist die Serie Harker von Roger Gibson und Vince Danks bei Ariel Press – hier das Blog des Autors. [Via The Cartoonist]

»Who is Harker? – He’s grumpy. He’s quirky. He drives a classic car. He solves crime. And he’s not on the telly.« (Aus Ausgabe 0)

Laufen.

Habe nun, technisch unterstützt, die ersten 100 gelaufenen Kilometer voll, und es ging heute sehr gut und locker: die Luft war kühl und feucht (es hatte den ganzen Tag bis zum späten Nachmittag geregnet), die Wege waren einsam, die Landschaft voller Düfte.

Warum lief es heute besonders gut? Waren es die vielen Storck Vollmilchbrocken, die ich gestern abend wegknusperte, während ich in Sarum las? Oder das Pfeifchen University Flake danach? Oder der rauchige Laphroaig (danke, Ingo!)? – Wie auch immer: es geht doch nichts über ein gesundes Leben.

Buchhandlungen im Internet.

In einem Teil der letzten Abschlussprüfung für Buchhändler wurden Kriterien für einen angemessenen Auftritt im Netz thematisiert – Leander Wattig liefert nun weitergehende Überlegungen dazu: Erfolgsfaktoren von Buchhandlungen ins Internet übertragen.

Kern seiner Darstellung ist der Gedanke, die Filiale im Netz nicht als »das machen wir auch, weil alle es machen (aber wir haben eh keine Chance gegen Amazon)« zu betrachten, sondern sich mit vollem Elan gerade auf diesen Bereich zu stürzen (eher das stationäre Ladengeschäft als Filiale der Hauptstelle im Netz zu begreifen), um auf diese Weise die Werkzeuge und Methoden heutigen Publizierens und Marketings im Netz zu nutzen: »Dieser Buchhändler müsste allerdings regelmäßig sehr guten Content veröffentlichen, die wesentlichen Instrumente im Internet technisch beherrschen und vor allem ein hervorragender Kommunikator sein.« (Wattig)

Denn man tau!