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E-Petitionen.

Das Mittel der E-Petitionen sollten wir viel mehr nutzen. Die Petitionen sind nicht fertig formulierte Lösungen, sondern ein Appell zum nochmaligen Überdenken, zum Revidieren vermeintliche einfacher Lösungen, zum Finden neuer Lösungen fernab von Lobbyismus. Sie gehen von Bürgern aus, die meist nicht parteipolitisch gebunden sind.

Ein erstes Beispiel war die von über 50.000 Bürgern unterzeichnete Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen (die übrigens in Papierform weiterhin unterzeichnet werden kann).

Weitere sinnvolle Petitionen: Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten, Naturschutz und Ökologie – Irrweg "Biosprit", Waffenrecht – Waffenverbot u. a.

Den RSS-Feed der E-Petitionen habe ich nun abonniert.

(Die Richtlinie für die Behandlung von öffentlichen Petitionen (öP) gem. Ziff 7.1 (4) der Verfahrensgrundsätze findet sich hier.)

Gelesen. Kim.

Derek Kirk Kim: Ganz gleich. Berlin: Reprodukt, 2005.

Alltagsgeschichte mit kleinen Störungen. Mehr als nur »nett« (wenn dies auch ein erster Eindruck sein mag): es geht um Schuld, Lebensentwürfe, kleine Lügen – und Spaß.

Des Autors Blog findet man hier.

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Lernen durch Lehren

Drüben bei Hokey ist gerade eine lesenswerte Diskussion im Gange, in der es um die LdL-Methode geht.

Im Jahr 2002 hatte ich Ldl hier schon einmal erwähnt – und im Folgenden ähnlich gefühlt wie Hokey: es ist eine Methode, sinnvoll mit S zu arbeiten, aber nicht die einzige und schon gar nicht die jederzeit und immer Richtige.

Drüben mitlesen ist trotzdem und deswegen interessant.

RSS-Feed ändert sich

Solltet ihr dieses Blog über Feedburner (http://feeds.feedburner.com/ats20de) abonniert haben, bitte ich euch um Änderung des Feeds auf die direkte Adresse http://www.ats20.de/blog/index.php?/feeds/index.rss2 (Ich klicke in einem solchen Fall einfach auf die zweite Adresse. Der Rest passiert auf automagische Weise. Vielleicht müsst ihr an anderer Stelle drehen.).

Web 2.0 mit all den zur Verfügung stehenden Werkzeugen ist eine interessante Sache, doch dass seit einiger Zeit Google mich begrüßt, wenn ich meinen Feedburner-Account besuche, und bestehende Accounts verknüpfen möchte, ist weniger gut. Ich werde also wieder zum guten alten direkten Feed zurückkehren. Der eben von Zeit zu Zeit wechselt. (Was Feedburner aber, wie man sieht, auch nicht erspart.)

Internet-Zensur.

Jens Scholz schreibt das Wesentliche (wie man es in diesen Tagen in allen wichtigen und unwichtigen Blogs lesen kann).

Es ist in diesen Tagen wieder eine schwere Prüfung, die Beschlüsse der eigenen Partei und die amtierende Justizministerin, die das ganze Geschehen noch lobt, ertragen zu müssen. Es fehlen nur noch wenige Tropfen.

(Wer übrigens schon lange mal einen anderen DNS-Server ausprobieren wollte, findet hier die Anleitung des CCC, mittels der es möglich sein sollte, zum Beispiel auf den Server des FoeBuD auszuweichen.)

Susan Boyle.

Da unsere Antenne nur öffentlich-rechtliche Sender empfängt und der Fernseher bei uns eine sehr untergeordnete Rolle einnimmt, kennen wir die einschlägigen Castingshows nur vom Hörensagen, was sicher auch ganz gut so ist.

Einen interessanten Augenblick gab's ohnehin nur im britischen Fernsehen, als Susan Boyle sich vorstellte. (Auch die New York Times berichtete.) [Via]

Arbeitsblatt-Vorlage mit KOMA-Script et al. II

In einem früheren Beitrag hatte ich eine LaTeX-Arbeitsblattvorlage für textlastige Fächer zur Verfügung gestellt; diese habe ich inzwischen überarbeitet.

Die Vorlage ist nach wie vor zweispaltig, mit Zeilennummerierung versehen etc., aber inzwischen in UTF-8-kodiert und in Bezug auf genutzte Pakete verändert.

Sie ist hier zu bekommen.

Gelesen. Lutes.

Jason Lutes: Berlin – Steinerne Stadt. Hamburg: Carlsen, 2003

Dieser erste Band einer Comic-Trilogie über die Jahre 1928 bis 1933 überzeugt mich noch nicht: zu sehr wird nur illustriert, keine eigene Form gefunden für die erzählte Geschichte.

Die dokumentarische Absicht des Autors zeigt sich in bis ins architektonische Detail exakten Zeichnungen des Berliner Stadtbildes. Während aber beispielsweise Bechdel für ihre an sich simple Geschichte eine eigene Bildsprache entwickelt, gelingt dies Lutes nicht: er hat eine bekannt bedeutsame Situation und füllt diese nicht mit echten, sondern nur mit beispielhaft stehenden Figuren, die in ihrer Gestaltung aber nicht überzeugen können. (Die einzige Ausnahme von dieser Regel stirbt am Ende des Bandes.)

Hm.

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