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Arbeitsblatt-Vorlage mit KOMA-Script et al. II

In einem früheren Beitrag hatte ich eine LaTeX-Arbeitsblattvorlage für textlastige Fächer zur Verfügung gestellt; diese habe ich inzwischen überarbeitet.

Die Vorlage ist nach wie vor zweispaltig, mit Zeilennummerierung versehen etc., aber inzwischen in UTF-8-kodiert und in Bezug auf genutzte Pakete verändert.

Sie ist hier zu bekommen.

Gelesen. Lutes.

Jason Lutes: Berlin – Steinerne Stadt. Hamburg: Carlsen, 2003

Dieser erste Band einer Comic-Trilogie über die Jahre 1928 bis 1933 überzeugt mich noch nicht: zu sehr wird nur illustriert, keine eigene Form gefunden für die erzählte Geschichte.

Die dokumentarische Absicht des Autors zeigt sich in bis ins architektonische Detail exakten Zeichnungen des Berliner Stadtbildes. Während aber beispielsweise Bechdel für ihre an sich simple Geschichte eine eigene Bildsprache entwickelt, gelingt dies Lutes nicht: er hat eine bekannt bedeutsame Situation und füllt diese nicht mit echten, sondern nur mit beispielhaft stehenden Figuren, die in ihrer Gestaltung aber nicht überzeugen können. (Die einzige Ausnahme von dieser Regel stirbt am Ende des Bandes.)

Hm.

Buch bei Amazon angucken.

Gelesen. Bechdel.

Alison Bechdel: Fun Home. A Family Tragicomic. New York: Houghton Mifflin, 2007.

Beim Titel fängt's schon an: klingt lustig, ist aber nur die Abkürzung für »Funeral Home« – der Vater der Protagonistin ist (unter anderem) Bestattungsunternehmer. Und so geht's wahrhaft tragikomisch weiter in einer komplizierten Tochter-Vater-Konstellation.

Eine unbedingte Leseempfehlung für Comic-Muffel: in Bechdels autobiographischer Familiengeschichte zeigt sich, wie dicht hervorragende Autoren auch in dieser Kunst zu weben verstehen.

Einen Ausschnitt aus einem Fernsehbericht über die Übertragung ins Deutsche (die den Titel vorsichtshalber nicht übersetzt) gibt's bei Kiepenheuer & Witsch.

Bei Amazon angucken: deutsche Ausgabeenglische Ausgabe.

Gelesen. Toutonghi.

Pauls Toutonghi: Die Geschichte von Yuri Balodis und seinem Vater, der eigentlich Country-Star war. Berlin: Rowohlt, 2009.

Gelesen. Loisel/Tripp.

Regis Loisel und Jean-Louis Tripp: Das Nest. Marie. Hamburg: Carlsen, 2007.
Regis Loisel und Jean-Louis Tripp: Das Nest. Serge. Hamburg: Carlsen, 2007.
Regis Loisel und Jean-Louis Tripp: Das Nest. Die Männer. Hamburg: Carlsen, 2008.

Sehr empfehlenswerte graphic novels aus dem französischsprachigen Kanada der 1920/30er Jahre. Das Beste daran: der dritte Band endet mit »Bis bald ...«

Bei Amazon angucken: Band 1, Band 2, Band 3.

Philosophie am Beruflichen Gymnasium – Metaphysik.

In schleswig-holsteinischen Schulen wird für den Fall, dass S Religion abwählen, das Ersatzfach Philosophie angeboten. (Das ist ziemlich klasse, weil S so die Chance bekommen, die ganze Philosophie kennenzulernen und nicht – wie in vielen anderen Bundesländern – nur die Ethik als aufgemotzten Werteunterricht (»Jugendliche brauchen Werte!«).)

Während bislang für die Sek II ein einheitlicher Lehrplan für das allgemeinbildende Gymnasium und das damalige Fachgymnasium galt, ist Ende letzten Jahres für die in »Berufliches Gymnasium« umbenannte Schulform ein neuer Lehrplan veröffentlicht worden.

In einer Fortbildung zum neuen Lehrplan habe ich gestern einen Unterrichtsgang für den Kernbereich Metaphysik vorgestellt – hier ist das Skript dazu.