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Laufen.

Habe nun, technisch unterstützt, die ersten 100 gelaufenen Kilometer voll, und es ging heute sehr gut und locker: die Luft war kühl und feucht (es hatte den ganzen Tag bis zum späten Nachmittag geregnet), die Wege waren einsam, die Landschaft voller Düfte.

Warum lief es heute besonders gut? Waren es die vielen Storck Vollmilchbrocken, die ich gestern abend wegknusperte, während ich in Sarum las? Oder das Pfeifchen University Flake danach? Oder der rauchige Laphroaig (danke, Ingo!)? – Wie auch immer: es geht doch nichts über ein gesundes Leben.

Buchhandlungen im Internet.

In einem Teil der letzten Abschlussprüfung für Buchhändler wurden Kriterien für einen angemessenen Auftritt im Netz thematisiert – Leander Wattig liefert nun weitergehende Überlegungen dazu: Erfolgsfaktoren von Buchhandlungen ins Internet übertragen.

Kern seiner Darstellung ist der Gedanke, die Filiale im Netz nicht als »das machen wir auch, weil alle es machen (aber wir haben eh keine Chance gegen Amazon)« zu betrachten, sondern sich mit vollem Elan gerade auf diesen Bereich zu stürzen (eher das stationäre Ladengeschäft als Filiale der Hauptstelle im Netz zu begreifen), um auf diese Weise die Werkzeuge und Methoden heutigen Publizierens und Marketings im Netz zu nutzen: »Dieser Buchhändler müsste allerdings regelmäßig sehr guten Content veröffentlichen, die wesentlichen Instrumente im Internet technisch beherrschen und vor allem ein hervorragender Kommunikator sein.« (Wattig)

Denn man tau!

Gelesen. Roth.

Philip Roth: Der menschliche Makel. Reinbek: Rowohlt Taschenbuch, 2008.

(Endlich gelesen. Sehr überzeugend.)

Comics lesen.

Anke Groener beschreibt, wie sie dem Comic verfiel – es sei hier versichert: man braucht keinen Kerl dazu! Mit der Ausrede, ich forschte ja für die Schülerinnen und Schüler, habe ich in der letzten Zeit viele Comics gelesen – und es war eine Bereicherung, denn es ist eine eigene Art des Geschichtenerzählens, die kaum einen Wunsch offen lässt.

(Es sei außer auf den tag comic verwiesen insbesondere auf Bechdel und Delisle und Loisel & Tripp.)

Und natürlich habe ich auch meinem Deutschgrundkurs (gerade genesen vom schriftlichen Abitur) eine Kostprobe verschiedener Genres gegeben: eine Lektürestunde mit den auf der Liste verzeichneten Werken.