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Literatur zur Medienphilosophie.

(Auf Nachfrage Lisa Rosas hin hier etwas ausführlicher:] Folgende Titel [BibTeX] habe ich mir besorgt:

[HK02] Helmes, Günter ; Köster, Werner: Texte zur Medientheorie. Stuttgart : Reclam, 2002 (RUB 18239)
[LL04] Lagaay, Alice ; Lauer, David: Medientheorien. Eine philosophische Einführung. Frankfurt am Main : Campus, 2004
[Mer06] Mersch, Dieter: Medientheorien zur Einführung. Hamburg : Junius, 2006
[Mün09] Münker, Stefan: Philosophie nach dem »Medial Turn«. Beiträge zur Theorie der Mediengesellschaft. Bielefeld : Transcript Verlag, 2009 (Medienanalysen 4)

[HK02] ist eine Sammmlung unverzichtbarer theoretischer Texte vom Alten Testament bis zu Ray Kurzweil und erspart damit einige Bibliotheksbesuche (auf der Suche nach nicht mehr lieferbaren Ausgaben wichtiger Autoren). Auf [LL04] bin ich noch gespannt; gegenwärtig lese ich [Mer06] (nicht schlecht, aber sehr knapp). [Mün09] enthält Aufsätze zu interessanten Themen, schwankt aber häufiger zwischen seicht und (zumindest für Schüler, und mit dem Blick auf die Verwertbarkeit erfolgt die Lektüre ja auch) unverständlich.

(Münker bringt auch eine hübsche Stelle aus Walter Benjamins »Berliner Kindheit um Neunzehnhundert«, die ich heute zur Einführung verwendet habe. Er schildert dort, wie er bei der Benutzung eines frühen Telefons »gnadenlos der Stimme ausgeliefert [gewesen sei], die da sprach. Nichts war, was die unheimliche Gewalt, mit der sie auf mich eindrang, milderte. Ohnmächtig litt ich, wie sie die Besinnung auf Zeit und Pflicht und Vorsatz mir entwand, die eigene Überlegung nichtig machte […]« Und so fort.)

Auf dem Tisch liegt auch Neal Stephensons Snow Crash (für eine der nächsten Stunden; Hinführung zur Virtualität und Second Life etc.).

Zur Vorbereitung hatte ich eine MindMap gebastelt, damit ich nichts vergesse. Außerdem habe ich noch ein paar Links gesammelt.

Die Schülereinfälle zum Thema aus der heutigen Stunde muss ich erst noch ordnen, gewichten, überdenken.

[Nachtrag:]

[MR08] Münker, Stefan (Hrsg.) ; Roesler, Alexander (Hrsg.): Was ist ein Medium? Frankfurt am Main : Suhrkamp Taschenbuch, 2008 (stw 1887)

habe ich zu erwähnen vergessen; war schon in einem anderen Bücherstapel verschwunden.

Zwischenmeldung.

Warum hier so selten Neues erscheint?

Für die Schule lese ich mich im Moment in das Thema Medienphilosophie ein, da mein Philosophiekurs im 13. Jahrgang von mir begleitet ausgehend von den neuen Medien (im Internet, aber z. B. auch Spiele etc.) genauer zu erfahren suchen wird, inwiefern das Geschehen auf diesem Gebiet etwas Besonderes ist.

Und auf der privaten Lektüreseite steht seit Weihnachten Thomas Pynchons Gegen den Tag – es ist schon erstaunlich, wenn man nach nicht ganz einfachen über 500 Seiten noch nicht einmal die Hälfte erreicht hat ...

Ich tauche wieder ab.

Anstand war gestern. Heute ist Schwarz-Gelb.

Wenn wir uns alle zusammentun, können wir uns vielleicht auch ein Gesetz nach Wunsch aussuchen. Man bekommt derlei bei der FDP schon ab 1,1 Millionen Euro. Das ist ja fast geschenkt.

(Das Auswärtige Amt stellt für Haiti übrigens 1 Million Euro Soforthilfe zur Verfügung. Zusammen mit den 500.000 Euro aus Dirk Niebels Versorgungsministerium ist das immerhin geringfügig mehr als eine Parteispende.)

(Und Roland Koch in einem auch aus anderen Gründen vielsagenden Interview: »Unabhängig von der Steuersenkung haben wir schon das Geld für höhere Bildungsanstrengungen gar nicht. Also müssen wir erst mal dafür Geld besorgen.«

Vielleicht sollte man mal bei denen suchen, die Millionenspenden aus der Portokasse leisten?)

Ach so: das Ganze läuft unter dem Label »geistig-politische Wende«.

[Update 18.1.2209:] Inzwischen entfernte eBay-Auktion.

Sachtextanalyse mit Vampire Weekend.

Einer der drei Texte, die ich meinem Deutsch-GK heute als Hausaufgabe wahlweise zur Analyse gegeben habe, war (im Rahmen des lobenswerten Projekts »Die Zeit für die Schule«) »Schlangenlinien« über die neue Platte von Vampire Weekend. Und damit auch die nie Musik Hörenden wissen, worum's geht: hier ist Vampire Weekend vs. Miike Snow – The Kids Don't Stand A Chance [speziell dieser Mix ist ein Tip von Franzi].

Gelesen. Abouet / Oubrerie.

Marguerite Abouet (Autorin) und Clement Oubrerie (Zeichner): Aya 1–3. Hamburg: Carlsen, 2006–2008.

Empfehlenswerte Comicreihe um eine kluge junge Frau und ihre normal verrückten Freunde, Verwandten und Bekannten. Um 1980 an der Elfenbeinküste spielend.

(Von Kind 1 ausgeliehen. Nun warten wir beide auf die in Frankreich schon erschienenen Bände 4 und 5.)

Bei Amazon angucken: Band 1, Band 2, Band 3.

Gelesen. Green.

Julien Green: Erinnerungen an glückliche Tage. München: Hanser, 2008.

Im Plauderton dargebotene Erinnerungen Greens an seine Kinder- und Jugendzeit in Paris sowie den Anfang seines künstlerischen Weges. Erstes Viertel des letzten Jahrhunderts.

Gelesen. George.

Elizabeth George: Am Ende war die Tat. München: Goldmann, 2009.

Kein Kriminalroman, sondern durchaus bewegende, weil vermutlich treffende Sozialstudie.

Es ist soweit …

2009-12-24_113020Alle Türchen des von Kind 2 gefertigten Eltern-Adventskalenders sind geöffnet: der Tag ist gekommen.

Allen Leserinnen und Lesern des Blogs wünsche ich frohe Weihnachten!