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Hamburg.

2013-10-19_145251 Gestern wurden wir von einem freundlichen einheimischen Paar durch ausgewählte Teile Hamburgs geführt.

Haben bei Violas Gewürze berochen (der Laden funktioniert so fantastisch wie es die Website derzeit nicht tut), bei Mutterland reingeschaut, in der Kaffeerösterei Burg Schokolade eingekauft und derlei mehr. Die Grindelhochhäuser (aus der Ferne) und das umgebaute Straßenbahndepot (aus der Nähe) beguckt. Eine Buchhandlung besucht: Stories – ein feines Sortiment (gleich wieder einige Titel gemerkt, die dringend gelesen werden, aber leider noch warten müssen), an dem der Vorgang des für die Kunden Auswählens spürbar wird (alles perfekt gestylt – auch die Website).

2013-10-19_151132 Nach U-Bahn-Fahrt ins Schanzenviertel die Rote Flora mal in echt und nicht nur in der taz gesehen, auf der Grenze zwischen Altona und Hamburg gestanden. Zwischendurch im Schanzenstern einfach und gut gegessen. Auf dem Gartendeck wird nicht nur Kind 1 deutlich: selbst das Gärtnern ist in Vierteln wie diesen politisch (anderswo natürlich genauso, nur ist es dort nicht ganz so offensichtlich) – ebenso wie die Aufnahme von Flüchtlingen nebenan. Mit dem Schiff noch nach Finkenwerder und zurück gefahren. Hamburg hat schon was.

Apfelernte.

Da wir noch Apfelmus aus dem letzten Jahr haben und für die Eigenverwertung als Apfelkuchen noch genügend übrig bleibt, habe ich heute 47 Kilo Äpfel zum Mosten gebracht und Apfelsaft geholt.

Musik zum Abend: Anderson.

Laurie Anderson: O Superman.

(Arni brachte die Platte mit, wir hörten sie in langen Sommerferiennächten in Abwesenheit der Eltern auf dem heimischen Dual-Plattenspieler. Damals hörte man Platten wieder und wieder, bis jeder Klang, jedes Knistern bekannt war.)