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Zeit für Frau Merkel, Herrn Friedrich ihr Vertrauen auszusprechen.

Ein früheres Nachrichtenmagazin berichtet in seiner Online-Dependance Spiegel Online:

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich nimmt in der Spähaffäre nicht sich selbst, sondern die Bürger in die Pflicht. Der CSU-Politiker rief die Deutschen dazu auf, selbst mehr für den Schutz ihrer Daten zu tun.

Das ist schon eine rechte Dreistigkeit, die sich der Noch-Innenminister da leistet: er ist offenbar nicht in der Lage, die Interessen der bundesrepublikanischen Bevölkerung in den USA zu vertreten, verbreitet offenkundig Unsinn, den sein eigenes Ministerium später korrigieren muss, und meint, dem normalen Netznutzer die Verantwortung dafür zuschieben zu können?

Treten Sie zurück, Herr Friedrich!

Update 19.7.2013: Es ist soweit:

Auch mögliche personelle Folgen der Affäre schloss Merkel mit Blick auf den wenig souveränen Innenminister Hans-Peter Friedrich aus. Dieser genieße ihr "vollstes Vertrauen".

[Spiegel online]

Gelesen. Eschbach.

Andreas Eschbach: Black Out. Würzburg: Arena, 2010.

Mein erster Eschbach – Kind 2 war schnell durch damit, und dann lag’s so rum im Jugendherbergszimmer … solider Science-fiction-Thriller.

Gelesen. Randt.

Leif Randt: Leuchtspielhaus. Berlin: Berliner Taschenbuch, 2010.

Vielleicht ist zweimal Randt in kurzer Zeit zu viel. Leicht genervter Leser hier.

Gelesen. Knowles.

John Knowles: In diesem Land. Übertragen von Uwe Johnson. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1990.

Eientlich nur aus der Buchhandlung mitgenommen, weil es dort ein wenig alleingelassen vor sich hingilbte und der Name des Übersetzers Interesse weckte … auch abgesehen von diesem empfehlenswerte Lektüre!

Wieder über Wasser.

So, die Klausuren sind durch, morgen folgen die Zensurenkonferenzen und allmählich eröffnen sich wieder Möglichkeiten der Weltwahrnehmung. Nur noch drei kleinere Klassenarbeitsstapel am Wochenende, dann können die auch (verdammt notwendigen) Sommerferien kommen …