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Musik zum Abend: Anderson.

Laurie Anderson: O Superman.

(Arni brachte die Platte mit, wir hörten sie in langen Sommerferiennächten in Abwesenheit der Eltern auf dem heimischen Dual-Plattenspieler. Damals hörte man Platten wieder und wieder, bis jeder Klang, jedes Knistern bekannt war.)

»Wer nichts zu verbergen hat, der hat bereits alles verloren.«

Juli Zeh zum Datenspeicherproblem von NSA und anderen westlichen Geheimdiensten: Ein beobachteter Mensch ist nicht frei.

Während übrigens die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff der NSA-Affäre wegen ihre USA-Reise absagt, meint Frau Merkel (die sich um ihre Wiederwahl bewirbt), es sei besser zu warten. Damit ist sie bis heute beschäftigt.

Supper’s Ready.

Hören. Über grandiose Stellen freuen, wie beispielsweise ab 16:20 ungefähr; sich wundern, wie die jungen Herren das so hinbekommen haben, live und vermutlich nicht ganz unbeeinflusst von rauschaktiven Substanzen …

(Musik ist okay, aber der Sänger klingt ’n bisschen quäkig, meint Kind 2.)

Gelesen. Toller.

Ernst Toller: Masse – Mensch. Ein Stück aus der sozialen Revolution des 20. Jahrhunderts. Stuttgart: Reclam, 2010.