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Musik zum Abend: Anderson.

Laurie Anderson: O Superman.

(Arni brachte die Platte mit, wir hörten sie in langen Sommerferiennächten in Abwesenheit der Eltern auf dem heimischen Dual-Plattenspieler. Damals hörte man Platten wieder und wieder, bis jeder Klang, jedes Knistern bekannt war.)

»Wer nichts zu verbergen hat, der hat bereits alles verloren.«

Juli Zeh zum Datenspeicherproblem von NSA und anderen westlichen Geheimdiensten: Ein beobachteter Mensch ist nicht frei.

Während übrigens die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff der NSA-Affäre wegen ihre USA-Reise absagt, meint Frau Merkel (die sich um ihre Wiederwahl bewirbt), es sei besser zu warten. Damit ist sie bis heute beschäftigt.

Supper’s Ready.

Hören. Über grandiose Stellen freuen, wie beispielsweise ab 16:20 ungefähr; sich wundern, wie die jungen Herren das so hinbekommen haben, live und vermutlich nicht ganz unbeeinflusst von rauschaktiven Substanzen …

(Musik ist okay, aber der Sänger klingt ’n bisschen quäkig, meint Kind 2.)

Gelesen. Toller.

Ernst Toller: Masse – Mensch. Ein Stück aus der sozialen Revolution des 20. Jahrhunderts. Stuttgart: Reclam, 2010.

GPG für Anfänger.

Heute nach dem Motto »Nur Floskeln und Grüße werden auf Postkarten verschickt, alles Weitere gehört in einen Briefumschlag, den erst der Empfänger öffnen darf und nicht bereits der Postbote und der Pförtner« [Quelle] im EDV-Unterricht versucht, Auszubildenden die Bedeutung von Privatsphäre beizubringen.

Gescheitert.

Juli Zeh zu Grundrechten im Zeitalter des Internets.

Wie stets lesenswert: Juli Zeh: Mein digitaler Zwilling gehört mir – »Datenschutz muss im Kommunikationszeitalter selbstverständlich sein. Stattdessen verebbt die Diskussion nach Snowdens Enthüllungen. Was muss noch passieren, damit sich Unbehagen endlich in Protest umsetzt?«

Auch hier (wie schon heute morgen am Infostand): das Mindeste, was man tun kann, ist diese Regierung abzuwählen. Oppositionsparteien gibt’s genug.