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Umzug.

Habe mich nun von Radio Userland verabschiedet. Die Vorteile des Systems lagen für mich vor allem darin, dass RUL statische HTML-Seiten generierte, die es dann auf den FTP-Server lud: eine transparente und in der entstehenden Struktur auch feine Sache. Das Produkt des Programms ist insofern vorbildlich.

Gar nicht mehr vorbildlich ist hingegen die Leistung im Alltagsbetrieb: RUL ist lahm. Und bleibt zuweilen ganz stecken bei der Erledigung von Alltagsaufgaben, zum Beispiel beim Hochladen geänderter Seiten. Möglicherweise gibt es für dieses Problem eine Lösung, vielleicht hat sich RUL nur an irgendeinem Posting verschluckt -- nur habe ich keine Lust, Problemen neurotischer Programme nachzuspüren.

WordPress mit seiner schönen Benutzeroberfläche und seiner Vielfalt an Möglichkeiten (die es dem in seiner Einfachheit unüberbietbaren schlichten und guten Perl-Lösung blosxom (Bericht) voraushat) schien mir eine hervorragende Alternative. Der große Nachteil ist, dass die Postings in einer MySQL-Datenbank auf dem Server meines Providers liegen und mir ein Backup schwierig bis unmöglich erscheint. Aber vielleicht verrät mir ja noch jemand die Lösung.

Gelesen.

Maarten 't Hart: Das Wüten der ganzen Welt. Zürich: Arche, 1997.

Frickelkram.

Der Kalender, die Suche und die Archive sind noch nicht da, wo sie sein sollen -- ich habe mich in der Mischung aus dem Dots-Template und meiner bisherigen dreispaltigen CSS-Datei verheddert; es scheinen sich Anweisungen zu widersprechen und so fort.

Gelesen.

Hans Magnus Enzensberger: Der Zahlenteufel. München: dtv, 1999.

WordPress.

Meine Versuche, WordPress das herkömmliche Layout meines Blogs beizubringen, sind nach ein paar Stunden Frickelei nun an einem Punkt angelangt, dass es erst einmal genug sein soll; einige Kleinigkeiten sind natürlich noch zu verbessern, doch das hat Zeit.

Ich bin sehr angetan von den vielfältigen Möglichkeiten von WordPress: umfangreiche Optionen bei einfachster Installation und Bedienung lassen das Arbeiten mit dem Open Source-Programm sehr angenehm erscheinen, obwohl die Dokumentation noch Lücken aufweist.

Natürlich sind Dave Winers Eskapaden Grund dafür, mich nach einer neuen Lösung umzusehen; auch die Erfahrungen anderer Nutzer mit der Lizenzpolitik von Movable Type etwa lassen es sinnvoll erscheinen, nicht wieder eine kommerzielle Software nutzen zu wollen.