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Die Stadtbibliothek, das unbekannte Wesen.

»Jeder fünfte Deutsche kennt seine Stadtbibliothek nicht, und nur knapp 30 Prozent der Bevölkerung sind aktuelle Kunden. Das zeigt eine repräsentative infas-Umfrage unter 2.500 Bürgern im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Fast jeder Dritte, der seine Bibliothek am Ort kennt, hat sie noch nie besucht.« [Bertelsmann-Stiftung, Newsletter] -- Umfrage (PDF)

Gelesen.

P. D. James: Tod an heiliger Stätte. München: Knaur TB, 2003.

Kinderhaus III.

Auf unser Kinderhaus haben wir nun die sechs Zwischendachlatten (2,10 m Länge) aufgebracht. Die Latten brauchen nicht besonders stark sein, da sie kaum Gewicht tragen müssen.

Gesamtansicht

Die Gesamtansicht zeigt die schräg nach unten verlaufende Konstruktion, auf der eine Kunststofflage befestigt werden soll.

Rechte Seite

Auf der rechten Seite haben wir am Rahmen eine Stützlatte befestigt, auf der die Dachlatten aufliegen.

Rechte Seite Detail

Im Detail zu sehen ist, dass die seitlich anliegenden Dachlatten an den Hauptträgern befestigt sind; die mittleren Dachlatten von oben auf der Stützlatte.

Linke Seite

Auf der linken Seite sind die Dachlatten auf einer Querlatte befestigt, die bei uns möglicherweise etwas überdimensioniert geraten ist; aber wir hatten den Balken noch herumliegen.

Kinderhaus Teil I, II.

Das Bloggen und die Selbstwahrnehmung.

Die BlogTalk 2.0 ist zuende, allerorten sind interessante Zusammenfassungen (vielen Dank den Berichtenden!) und Bilder über interessante Vorträge zu sehen und zu lesen, und doch bleibt ein eigentümliches Gefühl zurück: war das denn nun alles so wichtig? Und vor allem: wurden die richtigen Fragen gestellt?


Ja und nein: natürlich ist die Selbstreflexion dessen, was man tut, und das Nachdenken über eine weitverbreitete Mode
legitim und wünschenswert, doch scheint mir das kritische Moment in diesem Nachdenken zu wenig Beachtung zu finden.

Das Phänomen Bloggen wurde (und wird?) vielfach überschätzt. Bloggen ist nicht mehr als von Zeit zu Zeit mit Hilfe einer dafür bestimmten Software chronologisch geordnete Einträge zu schreiben, die von anderen gelesen werden können. Das revolutionäre und in seinen (positiven wie negativen) Auswirkungen kaum zu überschätzende Phänomen ist nicht das Bloggen, sondern das Internet mit dem WWW, und, wenn ich noch weiter zurückgehe zu den Bedingungen der Möglichkeit des Bloggens, die offene Gesellschaft mit ihren demokratischen Strukturen: dass ich unbeeinflusst von Vorgaben und Einschränkungen schreiben darf, was ich will, dass ich technische Voraussetzungen dafür relativ wohlfeil erwerben bzw. nutzen kann, all das kommt vor dem Bloggen.

Nur relativ wohlfeil ist natürlich auch die Teilhabe am Geschehen: wer die Blogger lesen will, muss zunächst einiges an Geld (und Zeit) investieren, zudem ist es nach wie vor problemlos möglich, von Blogs nicht zu wissen ohne ein Ignorant zu sein.

Die meisten Blogschreiber begreifen sich als Teil einer politisch links stehenden Gegenöffentlichkeit, sehen sich teils als Aufklärer, Kämpfer für die wahre Wahrheit: wir sind die Guten! Stolz wird auf Sachverhalte hingewiesen, die zuerst im eigenen Blog und dann auf anderen, als Referenz angesehenen Seiten (etwa der Telepolis) standen. Das ist mal ganz lustig, aber auf Dauer langweilig: wie steht es denn mit der Wirksamkeit des eigenen geschriebenen Worts in anderen Medienbereichen, in Kreisen außerhalb des eigenen politischen Zirkels? Dass man sich im überschaubaren Bereich der eigenen Clique kennt, sich -- abgesehen von kleineren Scharmützeln -- auch schätzt und überdies auch gegenseitig zitiert, ist doch selbstverständlich! Über den Tellerrand der eigenen Subkultur hinaus jedoch ist der Erfolg nahe Null.

Hierin scheint mir auch der wesentlich Grund für die Enttäuschung der Blogautoren zu liegen, die sie zum Aufgeben ihres Blogs bringt: es ist die Wirkungslosigkeit des Ganzen. Es ist schön, sich technisch unterstützt seiner steten Solidarität zu versichern, aber eben nicht abendfüllend.

Umzug.

Habe mich nun von Radio Userland verabschiedet. Die Vorteile des Systems lagen für mich vor allem darin, dass RUL statische HTML-Seiten generierte, die es dann auf den FTP-Server lud: eine transparente und in der entstehenden Struktur auch feine Sache. Das Produkt des Programms ist insofern vorbildlich.

Gar nicht mehr vorbildlich ist hingegen die Leistung im Alltagsbetrieb: RUL ist lahm. Und bleibt zuweilen ganz stecken bei der Erledigung von Alltagsaufgaben, zum Beispiel beim Hochladen geänderter Seiten. Möglicherweise gibt es für dieses Problem eine Lösung, vielleicht hat sich RUL nur an irgendeinem Posting verschluckt -- nur habe ich keine Lust, Problemen neurotischer Programme nachzuspüren.

WordPress mit seiner schönen Benutzeroberfläche und seiner Vielfalt an Möglichkeiten (die es dem in seiner Einfachheit unüberbietbaren schlichten und guten Perl-Lösung blosxom (Bericht) voraushat) schien mir eine hervorragende Alternative. Der große Nachteil ist, dass die Postings in einer MySQL-Datenbank auf dem Server meines Providers liegen und mir ein Backup schwierig bis unmöglich erscheint. Aber vielleicht verrät mir ja noch jemand die Lösung.

Gelesen.

Maarten 't Hart: Das Wüten der ganzen Welt. Zürich: Arche, 1997.

Frickelkram.

Der Kalender, die Suche und die Archive sind noch nicht da, wo sie sein sollen -- ich habe mich in der Mischung aus dem Dots-Template und meiner bisherigen dreispaltigen CSS-Datei verheddert; es scheinen sich Anweisungen zu widersprechen und so fort.

Gelesen.

Hans Magnus Enzensberger: Der Zahlenteufel. München: dtv, 1999.

WordPress.

Meine Versuche, WordPress das herkömmliche Layout meines Blogs beizubringen, sind nach ein paar Stunden Frickelei nun an einem Punkt angelangt, dass es erst einmal genug sein soll; einige Kleinigkeiten sind natürlich noch zu verbessern, doch das hat Zeit.

Ich bin sehr angetan von den vielfältigen Möglichkeiten von WordPress: umfangreiche Optionen bei einfachster Installation und Bedienung lassen das Arbeiten mit dem Open Source-Programm sehr angenehm erscheinen, obwohl die Dokumentation noch Lücken aufweist.

Natürlich sind Dave Winers Eskapaden Grund dafür, mich nach einer neuen Lösung umzusehen; auch die Erfahrungen anderer Nutzer mit der Lizenzpolitik von Movable Type etwa lassen es sinnvoll erscheinen, nicht wieder eine kommerzielle Software nutzen zu wollen.