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Über den Wert von Reputation.

Zu Leander Wattigs gleichnamigem Artikel schrieb ich:

»Dann haben sie zwar nichts Negatives in der Hand. Allein schon das Fehlen von Positivem wirkt aber verdächtig.«

Mit viel Zustimmung habe ich Deine Unternehmungen im Hinblick auf die Vernetzung von Branchenteilnehmern beobachtet. Auch braucht die eine oder andere Buchhandlung sicher mal einen kleinen Kick, um ihr Potential im Netz zu erkennen. Mit dem Gedanken oben gehst Du jedoch einen Schritt zu weit.

Der – auch implizite – Zwang zur privaten Teilnahme am Netzleben ist fragwürdig, ein Verdachtsmoment aus dem Fehlen von Informationen zu konstruieren ist im technokratischen Denken sicher stimmig (auch eine Lücke ist eine Information), einer zivilen Gesellschaft aber alles andere als zuträglich.

Das Netz als Instrument gesellschaftlicher Teilhabe soll neue Möglichkeiten eröffnen, nicht neue Zwänge schaffen.

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Kommentare

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Tanja am :

*Was du schreibst, geht sehr in die Richtung, die Lanier in seinem "You Are Not a Gadget" verfolgt. Erscheint bald in die deutscher Ausgabe und wird hoffentlich im deutschsprachigen Raum auch diskutiert.

Hanjo am :

*Der Lanier liegt schon lange neben meinem Lesesessel und ich lese immer mal ein paar der Abschnitte weiter, bin aber auch wegen anderer Lektüreherausforderungen immer noch nicht ganz durch. Generell aber halte ich den skeptischen Impetus in die Netzgemeinde zu tragen für mindestens genauso wichtig wie den noch nicht mit den Möglichkeiten des Internets Vertrauten jene zu zeigen.

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