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Gelesen. Peltzer.

Ulrich Peltzer: Teil der Lösung. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch, 2009.

Christian trifft Nele, die ihm zunächst aggressiv begegnet; gleichwohl werden die beiden allmählich zu einem Liebespaar (was erfreulich ehrlich und unkitschig, gleichwohl gefühlvoll geschildert wird; bis zu diesem Punkt muss sich der Leser allerdings schon durch das halbe Buch voller belangloser Alltagssorgen Christians durcharbeiten). Da Nele allerdings einer zunehmend gewaltbereiten Gruppe von Systemgegnern angehört, verbirgt sie ihm einen Teil ihres Lebens.

Gegen Ende des Buches allerdings beginnt Christian zu ahnen, dass Nele – aus ihm unbekannten Gründen – von der Polizei einer Straftat verdächtigt wird. Wenn es nun – wie der Klappentext suggeriert – um die Frage geht, ob Christian, Protagonist der Geschichte, Teil der Lösung sein möchte oder Teil des Problems, warum wird diese Frage dann bestenfalls auf den letzten paar Seiten angedeutet?

[Spoiler, daher Rot13: Haq jvrfb vfg rf – trfpuvyqreg nhs qra yrgmgra orvqra Frvgra – Aryr, qvr qneüore orsvaqrg, qvr Ormvruhat jrvgremhsüuera, haq jvrfb yvrtg qvrfr Ragfpurvqhat avpug va Puevfgvnaf Irenagjbeghat, jnf nyyrva rvara qra Gvgry haq Xynccragrkg erpugsregvtraqra Xbasyvxg ragfgrura yvrßr?]

Trotz (oder wegen) gelungener Passagen: ärgerlich.

Buch bei Amazon angucken.

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