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Zur Bundestagswahl.

»Jedes Land bekommt die Regierung, die es verdient. Der Wahlsonntag hat gezeigt, dass Deutschland kein besonders denkfreudiges Land ist – die Ideologie, die für den Abriss des Sozialstaates und die Weltwirtschaftskrise verantwortlich ist, wurde mit satter Mehrheit gewählt, um das Land in stürmischer See sicher in den wohlig warmen Hafen der sozialen Sicherheit zu navigieren.« [Der Spiegelfechter]

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Kommentare

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Gila am :

*Mein Großvater, der ja Dein Urgroßvater, Landarbeiter und nicht dumm war, sagte: Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlachter selber. Und so ist es.

Torben am :

*Ich habe schwarz-gelb kommen sehen und war doch voller Hoffnung, dass wenigstens die Atomdebatte dem Wähler so manches Hühnerauge geöffnet haben möchte...

Dann hatte ich die Hoffnung auf eine Fortsetzung der großen Koalition, nicht schön, aber zumindest besser als nichts.

Und dann sah ich die erste Prognose...

Da ich aber ein optimistisch gestimmter Mensch bin bleiben zwei hübsche Szenarien:

Goldene Zeiten für uns alle, alles wird schöner und toller + Atomstrom satt und einem ähnlich grandiosen Finanzverstand wie zu Birnes Zeiten (ist immerhin solange hübsch wie's dauert)

oder

Eine furiose Entzauberung dieser Koalition und das Einkehren der Vernunft beim Wahlvolk

Was uns blüht:

Wischi-Waschi Machterhalt + halbherzige Reformen und ein paar Geschenken für den Gut- und Besserverdiener und eine Neuverschuldung so hoch, dass uns allen ganz blümerant werden sollte.

Mir wäre es nur recht wenn die "bürgerliche" Koalition den Scherbenhaufen dann aber mal selber richtet und den Liebesentzug zu spüren bekommt.

Und das wäre ohne die Linke alles nicht passiert, böser Oskar!

Hanjo am :

*Liebesentzug werden die Schwarzgelben wohl nicht zu spüren bekommen, stattdessen wird alles »den Politikern« zugerechnet und die Wahlenthaltung das Mittel der Wahl, es »denen« zu zeigen. Die Bürger üben sich lieber in wohlfeiler Verweigerung denn in schwierigerer Entscheidung zumindest für das kleinste Übel (denn das gibt es immer!).

Und der Lafontaine ist ja auch eine tragische Figur: kaum wirft er seiner Bundestagsfraktion den Bettel hin, um in Saarbrücken Nebenministerpräsident zu werden, entscheiden sich die »Grünen« im Land für Jamaika ...

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