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Gelesen. Modick.

Klaus Modick: Die Schatten der Ideen. Berlin: Eichborn, 2008.

Geschickte Verschachtelung dreier Ebenen: die des Protagonisten (Moritz Carlsen), der als writer in residence an eine amerikanische Universität in Vermont geht, dort ein Manuskript entdeckt

eines jüdischen Historikers, der, vor den Nazis geflohen und später an eben jener Universität etabliert, in die Fänge McCarthys gerät, weil er nicht nur mit Gewerkschaftern, Linken und Anarchisten bekannt war, sondern auch

über Giordano Bruno lehrte, der wiederum der Inquisition zum Opfer fiel.

Carlsen verfolgt die im Manuskript erzählte Geschichte, stellt Nachforschungen an, stößt auf Ungereimtheiten, vertuschte Informationen und Gegner ...

Das ganze ist – auch wenn man Modick ab & an ein beherzteres Lektorat wünscht – spannend und unterhaltsam erzählt.

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Kommentare

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Herr Rau am :

*Ich habe vor langer Zeit die ersten vier oder fünf Romane Modicks gelesen, die mir alle sehr gut gefallen haben. Ist fünfzehn Jahre und mehr her, seitdem habe ich kaum mehr an ihn gedacht. Das wäre ein Anlass, mal wieder ein Buch von ihm zu lesen. Ich habe es auf meine Wunschliste gesetzt.

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