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Unterrichtsbesuch der Schulleitung.

Die Schüler fragen hinterher: »Und, waren wir gut?« - und in der Tat, das waren sie; auch wenn sie sich genausowenig wohlfühlten wie ich, was der Tatsache des Beobachtetwerdens zum Zwecke der Beurteilung geschuldet war: die Beobachteten wissen, dass die Stunde für den L wichtig ist, sie wollen sich ins Zeug legen. L handelt vielleicht stärker zielorientiert als sonst, deshalb aber keineswegs besser, die Stunde ist vielleicht didaktisch-methodisch aufwendiger / besser durchdacht / gar ein Planungshighlight, deshalb aber nicht zwangsläufig lebendiger … (Eine Woche vorher besuchte ganz ungeplant ein Praktikant meinen Unterricht - das war wieder ganz anders, nämlich angenehm: es saß dort einer, der lernen und sich etwas abgucken wollte.)

Das Ergebnis des Unterrichtsbesuchs war also durchaus ein feines; die Durchführung von Schaustunden generell aber nicht optimal. Ich fände es interessant, einmal für jedermann offene Klassenraumtüren auszuprobieren. Ich würde manchen Unterricht von Kollegen gern einmal sehen, und so mancher vielleicht meinen. Die Haltung muss aber eine zugewandt-kollegiale sein, eine der Offenheit und dem gemeinsamen Ziel verpflichtete.

Positiv: ich musste (also: durfte) mir mal wieder Zeit für einen guten ausführlichen Unterrichtsentwurf nehmen - inklusive der Vorarbeit wie etwa einer ausführlichen Lektüre und einer in den Entwurf einfließenden Sachanalyse. Das bringt - bei aller Arbeit - richtig Spaß, passiert aber normalerweise zu selten, weil der pädagogische Alltag anderes verlangt.

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