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Gelesen. McEwan.

Ian McEwan: Saturday. Zürich: Diogenes, 2005.

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Kommentare

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rip am :

*Ich hab's auch gelesen ;-)
Ist dein Blogeintrag hierzu quasi eine mentale Notiz, oder findest du das Buch keines weiteren Wortes würdig?
Mich hat es sehr gefesselt, zum einen einfach die Entwicklung der Handlung an der Oberfläche, die immer wieder von Rückblicken und philosophischen Einlassungen des Erzählers unterbrochen wird; zum anderen die Vernetzung des Phänomens "Terror" auf den unterschiedlichen Ebenen.

Hanjo am :

*Fein, dass du's auch gelesen hast! :-)

Ja, zum einen ist die Kategorie »Gelesen« einfach meine Leseliste. Und manchmal, wenn ich Zeit und Lust habe (oder man mich zur Stellungnahme auffordert), schreibe ich ein wenig mehr dazu.

Als ich's hier eingetragen habe, war ich gedanklich noch nicht wirklich fertig mit dem Buch. Es hatte mich zunächst gelangweilt, denn die Beschreibung des Tagesablaufs ist – dem Protagonisten angemessen – eher zu genau, zu gemessen, zu sachlich; selbst das beobachtete Beinahe-Unglück erscheint eher banal.

Das Grauen bricht erst allmählich ein, dann nämlich, als er den drei Gaunern begegnet. Von da an wurde das Buch sehr faszinierend, denn erst dann wurde der Gegensatz zwischen des Protagonisten kontrollierter Wahrnehmung, seinen Reflexionen und der unkontrollierbaren Gewalterfahrung als Konstruktionsprinzip erkennbar und trug die Lektüre.

Es ist also - hier auch für die Nachwelt festgehalten – ein gutes Buch!

rip am :

*Gut, da sind wir uns ja einig :-)

Ich fand allerdings sogar den etwas langsamen Start gut - man bekommt dort schon mal etliche Dinge mit, die man dann später, wenn das Grundtempo schneller ist, als Vorwissen gut gebrauchen kann.
Ja, ein gutes Buch.

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