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Gelesen.

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Axel Brauns: Kraniche und Klopfer. Hamburg: Hoffmann und Campe, 2004.

Die Geschichte eines kleinen Mädchens – zu Beginn gerade eingeschult –, Adina, die in einer von der Mutter zunehmend vermüllten Wohnung voller »Das will ich mir noch angucken«, »Das kann man doch nicht wegwerfen« und »O ist das wichtig« leben muss, begleitend eingeschärft bekommt, diesen Zustand – außen die smarte Fassade der Geschäftsfrau, innen das Scheitern am Alltag – so gut es geht zu verheimlichen.

Hierzu gehört, dass sich das Mädchen vor den »Klopfern« in Acht zu nehmen hat: vor den normalen Menschen, die nicht ahnen dürfen, dass es zu Hause bei Adina nicht so aussieht wie anderswo, sondern dass sie sich erst über Kistenberge einen Weg ins Kinderzimmer bahnen muss.

Irgendwann wandeln sich diese Berge vom Abenteuerspielplatz zur tödlichen Gefahr und Adina verliert ihren letzten Vertrauten. In der Folge schottet sie sich noch mehr ab, entwickelt Schuldgefühle, verfestigt nolens volens ihren Außenseiterstatus ...

Ein beeindruckendes Buch von einem beeindruckenden Axel Brauns.

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