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Gelesen.

Christoph Ransmayr: Die letzte Welt. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1991.

Erneute Lektüre der Schule wegen: im Halbjahresthema »Moderne und Postmoderne« sind wir im Grundkurs Deutsch jetzt bei letzterer angelangt, und Christoph Ransmayrs auch nach 16 Jahren noch eindrucksvoller Roman (Buch bei Amazon angucken) soll den S als Beispiel dienen.

Ich rechne mit so einigen Verständnisschwierigkeiten, weil die an sich simple Fabel vielfältig verstellt wird: die nicht eindeutige zeitliche Situierung, das Spiel mit fiktiver Realität – einem detektivisch agierenden Protagonisten – und realitätsferner Fiktion – die Verwandlungen von Figuren –, die Variation der als Folie stets präsenten Metamorphosen des Ovid ... all das, was den geübten Leser freut, ist für S nur mit Schwierigkeiten einzuschätzen. Aber schließlich gehen Oberstufenschüler auch nicht in die Schule, um es leichter zu haben als andere.

(Ergänzend lese ich zur Zeit übrigens

Peter V. Zima: Moderne/Postmoderne. Stuttgart: UTB, 1997.

Alles Wichtige zu diesem Buch (bei Amazon angucken) hat Christian Köllerer schon hier gesagt. Es ist zu empfehlen.)

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