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Aus dem Wahlkampf.

Ein entspannter Sommerwahlkampf ist es hier in der holsteinischen Provinz: die vier Ortsvereine der großen Parteien in Eutin haben sich verabredet, in Eutin nur bei Veranstaltungen zu plakatieren, die üblichen Kandidatenplakate an jedem Laternenpfahl aber zu sparen. Außer der FDP hält sich auch jeder daran.

Am Infostand in der Fußgängerzone bekommt unsere SPD viel Zuspruch (was nicht immer so ist). Die Arbeit unserer Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn wird über Parteigrenzen hinweg als hervorragend angesehen, Schröder nicht von jedem gemocht, aber respektiert. Frau Merkel wird ob ihrer Unentschiedenheit kritisiert (wir würden uns noch wundern, hätte sie Erfolg bei der Bundestagswahl!), Herr Westerwelle ohnehin nicht ernst genommen (wie könnte man dies auch?).

Ich habe den Wahl-O-Mat befragt, was er mir denn zur Wahl empfehlen würde. Er empfiehlt mir (wie bei jeder der letzten Wahlen) die Grünen, neuerdings auch die Linkspartei. Warum ich trotzdem die SPD wählen werde?: Weil es unvernünftig ist, die Parteienlandschaft immer weiter zu zersplittern. Weil es (wenn man linke Positionen vertritt) sinnvoll ist, dies innerhalb der gewichtigsten Organisation, der SPD, zu tun, nicht aber dann, wenn die Durchsetzung nicht gelingt, eine neue zu gründen. Weil die Grünen von Anbeginn an der SPD Wähler und potentielles Personal abgeworben haben, nicht aber der CDU. Weil Oskar Lafontaine sich schäbig verhalten hat gegenüber unserer Partei.

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