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Tschüss, SPD.

Wenn man nach dreißig Jahren Mitgliedschaft aus der SPD austritt, bekommt man als Bestätigung übrigens eine kurz gehaltene E-Mail, in der man gesiezt wird.

[Update 7.10.2019: SPD völlig baff: Sozialdemokratische Partei gewinnt Wahl mit sozialdemokratischer Politik.]

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Kommentare

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Torben am :

*Naja,

ist schon folgerichtig: nur Genossen duzen sich ;-)...

Ich gehe auch schon länger mit dem Gedanken schwanger, aber es käme mir schäbig vor. Ich glaube nach wie vor an die Sozialdemokratie, programmatisch und personell ist sie aber tatsächlich in einem denkbarst schlechten Zustand.

Allein die anderen Parteien wollen mir auch nicht munden. Ich bin einfach zu arm um Grün zu wählen, die wahlkämpfen irgendwie komplett an meiner Lebenswirklichkeit vorbei...

Hanjo am :

*Als Idee (und in ihrer historischen Bedeutung) finde ich Sozialdemokratie auch super – die sozialdemokratische Wirklichkeit ist aber unter aller Kanone, und das schon seit längerer Zeit. Das ist auch das Problem: ich bin 1989 eingetreten – seitdem gehen die Mitgliederzahlen (und Wahlergebnisse) zurück, und wann immer man auch austritt, man verlässt auf jeden Fall ein sinkendes Schiff. Das allein kann (für mich) aber kein Grund fürs Bleiben sein. Schon gar nicht in Zeiten, in denen auch Kapitäninnen einfach gehen und potentielle neue Kapitäne entweder zu wenig qualifiziert sind oder aus anderen Gründen ungeeignet.

Für mich ist der letzte Anlass (der nur einer ist in einer langen Reihe von Gründen) die Verabschiedung eines vollkommen unzureichenden Klimapakets der Bundesregierung gewesen, in dem die SPD offenbar nicht einmal den progressiveren Teil der Verhandelnden stellte. Da habe ich für mich die Grenze gezogen, denn hier wird etwas so fundamental falsch gemacht, wie man es aufgrund der Bedeutung des Themas stattdessen fundamental anders hätte machen müssen.

Und dann hat es mich auch nicht mehr bis zur Wahl des Vorsitzenden-Duos gehalten, denn vermutlich wäre der Ausgang der Wahl ohnehin ein weiterer Grund für den Austritt.

Ich guck mir das Ganze jetzt mal eine Weile von außen an. Und freue mich über jeden vernünftigen Menschen, lieber Torben, der noch die Kraft und Zuversicht hat, um dabei zu bleiben.

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