Skip to content

Gelesen. McKinty.

Adrian McKinty: Rain Dogs. Übertragen von Peter Torberg. Berlin: Suhrkamp, 2018.

Adrian McKinty: Dirty Cops. Übertragen von Peter Torberg. Berlin: Suhrkamp, 2019.

Nun muss ich mich erst einmal bis November gedulden, bis der nächste Band erscheint …

Gelesen. Brecht.

Bertolt Brecht: Die heilige Johanna der Schlachthöfe. Berlin: Suhrkamp. 2017.

Relektüre wegen Schillers Jungfrau von Orleans als Korridorthema. Sinclairs Dschungel als – wie wir heute wissen – nach wie vor gültiger literarischer Hintergrund.

(Der Minister, der von der im verlinkten Blog-Eintrag verlinkten Zeit-Reportage so beeindruckt war, dass er Maßnahmen versprach, ist inzwischen längst kein untätiger Minister mehr, hat aber inzwischen einige Monate im Auftrag von Tönnies, einer der größten Fleischfabriken, gearbeitet. Wer also die von Brecht dargestellte Handlung als lehrhaft übertrieben empfindet, irrt: die zynische Normalität unseres Wirtschaftslebens (auch in anderen Bereichen als dem Schlachten von Tieren) übertrifft jede als übertrieben empfundene literarische Darstellung bei Weitem.)

Gelesen. Tung.

Debbie Tung: Happily Ever After & Everything In Between. Kansas City: Andrew McMeel, 2020.

(Die letzten vier Einträge Nachträge aus den letzten Wochen. Man kam ja zu nix.)

Gelesen. Harstad.

Johan Harstad: Max, Mischa und die Tet-Offensive. Übertragen von Ursel Allenstein. Hamburg: Rowohlt, 2019.

Gar nicht bewusst war mir, dass ich vom selben Autor auf Linus’ Empfehlung hin schon ein anderes Buch gelesen hatte. –

Zunächst war ich geneigt, den Kritiker*innen, die Harstad eine gelinde Geschwätzigkeit unterstellten, zu widersprechen, denn mir gefiel die allmähliche Ausbreitung der Geschichte und auch die langsame Entwicklung von Figuren und -konstellationen. Es gibt ziemlich großartige Stellen, aber sie verlieren sich auf den über 1200 Seiten ein wenig; so zieht sich die Geschichte gegen Ende in der Tat, und uneingeschränkt empfehlen würde ich das Buch nicht.