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Gelesen.

Anders Bodelsen: Verdunkelung. Rowohlt Taschenbuch: Reinbek, 1990.

Kriminalroman, der vor dem Hintergrund der deutschen Besatzung in Dänemark spielt – es geht um Kollaboration, Schuld, Rache und gänzlich Unvermutetes.

Ein Beispiel für die weiten Möglichkeiten des Genres: der Fall ist nur Aufhänger für eine Skizze damaligen Lebens in seiner prekären Alltäglichkeit.

Buch bei Booklooker angucken.

Gelesen.

Anders Bodelsen: In guten und in bösen Tagen. Rowohlt Taschenbuch: Reinbek, 1982.

Ausführliche Rezensionen zu Romanen des dänischen Autors sind bei schwedenkrimi.de zu lesen.

Neues von Bodelsen ist zur Zeit gar nicht lieferbar. Die in den achtziger und neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erschienenen Bücher gibt's bei Booklooker.

Des Roboters Rechte.

Vor kurzem habe ich die ST:TNG-Folge »Wem gehört Data?« im Philosophieunterricht des 11. Jahrgangs gezeigt und mit den S besprochen, nun gibt es den Vortrag zum Film: Robert Alexy: Data und die Menschenrechte – Positronisches Gehirn und doppeltriadischer Personenbegriff. [Via SWR; Update wegen Linkwechsel (2010-10-02)]

Gelesen.

Larry Niven: Ringwelt-Ingenieure. Bergisch Gladbach: Lübbe, 1980.

Buchhändlerblog II.

... und noch eins: das der Fachbuchhandlung Lehmanns.

Wenn ich Spaghetti brauche, kaufe ich Spaghetti. Bei Büchern ist das anders: zwar brauche ich sie grundsätzlich auch, jedoch ist meine Vorratskammer so gut gefüllt, dass ich problemlos mehrere Monate ohne Nachschub existieren könnte.

Individuell geprägte Empfehlungen aus unterschiedlichsten Quellen können dieser an sich vernünftigen asketischen Seinsart jedoch ruckzuck den Garaus machen und ich erwerbe doch wieder ein Buch, zu dem eine Empfehlung mir den Weg bereitete: jede Buchhandlung wäre gut beraten, lüde sie ihre Kunden dergestalt ein zum Kauf und zum Dialog.

Ein Vorteil des Internetkaufhauses (inkl. -buchhandlung) Amazon sind die vielen Kundenrezensionen, auch, weil sie mehr oder minder ungefiltert persönliche Meinungen über Bücher vorstellen, die nicht zwangsläufig objektiven Wert haben müssen, jedoch einen Zugang zu dem mir zunächst ja vollkommen fremden Buch bieten. Eine normale Sortimentsbuchhandlung kann über ein Weblogsystem zur Kommentierung ihrer Empfehlungen einladen und schafft so möglicherweise einen virtuellen (fach-) literarischen Zirkel.

Die in Kundenrezensionen übliche begrenzte Objektivität ist auch der Vorteil des Weblogs an sich: einer Veröffentlichungsform, die die je eigene Sicht auf Welt darstellt – ohne Anspruch auf Gültigkeit über gewisse Grenzen hinweg.

Buch und Blog zusammenzubringen kann jeder schreibfähigen Buchhändlerin mit Mut zum Urteil gelingen. Es kann ein Baustein in einer Strategie gegen größere und/oder überregional tätige Mitbewerber sein.

(In Kürze stelle ich die Homepage unserer Schule auf ein hinter den Kulissen werkelndes Weblogsystem (vemutlich Serendipity (irgendwelche Einwände ob dieser Wahl? – Ggf. bitte in die Kommentare damit!)) um; ich brauche dann wohl auch ein Übungsblog für künftige Buchhändlerinnen und Buchhändler – das schon bestehende Wiki hat andere Funktionen.)

Gelesen.

Austin Mitchelson und Nicholas Utechin: Sherlock Holmes: Die Erdbebenmaschine. München: Xenos, 1977.

»Fanfiction« würde man diese Art von Literatur heute wohl nennen: neue Geschichten um alte Helden.