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Über ein gesellschaftlich negativ wirkendes psychologisches Problem …

… schreibt Jens Scholz (@jensscholz) in: Warum wir Überwachung nicht verhindern werden, wenn wir nicht etwas anderes grundlegend ändern ....

Es geht dabei – anders als der Titel nahelegt – gar nicht nur um Überwachung, sondern um einen fundamentalen sozialen Mechanismus, dessen »Erfolg« allerdings durch interessierte Spieler gefördert wird. Ein wichtiger Satz darin:

So lange Menschen glauben, dass sie zu kurz kommen, weil Menschen, die ebenfalls zu kurz kommen, Schuld daran sind, wird sich da wenig ändern und schlecht gelaunte Menschen neidisch auf andere schlecht gelaunte Menschen schimpfen.

Auch ich vermute inzwischen, dass es psychologisch beschreibbare Grundeinstellungen und -mechanismen (à la Watzlawick) sind, die den rationalen Diskurs und das Finden sinnvoller Lösungen im Interesse der gesellschaftlich Schwächeren (in allen möglichen Zusammenhängen) in vielen Fällen von vornherein ausschließen. Die notwendige Offenheit für eine wirksame Debatte wird allenfalls im Dialog gelebt; im gesellschaftlichen Zusammenhang siegen die beschriebenen Dysfunktionsweisen.

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