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Gelesen. Dobyčin.

Leonid Dobyčin: Die Stadt N. Übertragen von Peter Urban. Berlin: Friedenauer Presse, 2009.

Das Ziel des von Katharina Wagenbach-Wolff geleiteten Verlages:

Lyrik, Essays und Romane den Lesern zugänglich zu machen und dem Vergessen zu entreißen, die Leser auf bisher nicht übersetzte und veröffentlichte Werke, oftmals aus dem Russischen, aufmerksam zu machen sowie eine sorgfältige Buchgestaltung, ohne den Anspruch, Luxusprodukte herzustellen. [Verlagsseite]

Das ist gelungen. Das Büchlein ist eine wunderbar sorgfältige (gut gesetzter fehlerfreier Text, ausführlicher Anmerkungsteil zu inhaltlichen und übersetzungstechnischen Fragen, Daten zu Leben und Werk, Nachwort, Anmerkungen zum Nachwort) und schöne (Einbandpapier, Lesebändchen, Fadenheftung) Ausgabe eines lange verschollenen Werkes in Ungnade gefallener moderner russischer Literatur, in dem aus der beschränkten Perspektive eines Halbwüchsigen städtisches Leben erzählt wird.

»Ich lese viel. Zweimal habe ich schon ›Dostoevskij‹ durchgelesen. Worin er mir gefällt, Serge, ist, daß er mir so viel zu lachen gibt.« [Ebd., 84]

Ha!

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