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Gelesen. Zeh.

Juli Zeh: Treideln. Frankfurter Poetikvorlesungen. Frankfurt am Main: Schöffling, 2013.

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Kommentare

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matthias am :

*und, hat es gefallen?
ich fand es eine der besseren poetik-vorlesungen (thomas meinecke war natürlich auch sehr gut ...). mein lieblingssatz:
"Poe­tik­vor­le­sung? Kommt nicht in Frage. Ich bin doch nicht mein eige­ner Deutsch-Leistungskurs. Ohne mich."

Hanjo am :

*Meineckes Vorlesung kenne ich nicht, wohl aber z. B. Uwe Johnsons – und da kann Juli Zehs nicht mithalten. Der von Dir zitierte Satz ist klasse, und ein paar solcher Sätze gibt es noch, aber insgesamt zu wenige Stellen, die ich für so richtig merkenswert halte.

Das hat allerdings auch damit zu tun, dass dies wohl nicht Zehs Anspruch ist. Eigentlich – und das halte ich nicht nur für Kokettieren – möchte sie gar keine Poetikvorlesung halten, weil andere Themen viel interessanter sind. Und im Falle der sich zum Beispiel auch im politischen Diskurs öffentlich äußernden Autorin (vgl. 146 ff.) bin ich auch ganz froh über diese Akzentsetzung, auch wenn sie die Erwartungen an eine Poetikvorlesung vielleicht enttäuschen muss.

Das ist auch ein Grund dafür, dass ich das Buch in meiner Gelesen-Liste, in der Sach- und Fachbücher ja eigentlich nicht auftauchen, aufführe: weil’s eher erzählt als belehrt.

Fan bleibe ich natürlich trotzdem (oder gerade deswegen). :-)

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