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Juli Zeh zu Grundrechten im Zeitalter des Internets.

Wie stets lesenswert: Juli Zeh: Mein digitaler Zwilling gehört mir – »Datenschutz muss im Kommunikationszeitalter selbstverständlich sein. Stattdessen verebbt die Diskussion nach Snowdens Enthüllungen. Was muss noch passieren, damit sich Unbehagen endlich in Protest umsetzt?«

Auch hier (wie schon heute morgen am Infostand): das Mindeste, was man tun kann, ist diese Regierung abzuwählen. Oppositionsparteien gibt’s genug.

Trackbacks

ats20.de am : Noch ein bisschen Wahlkamphilfe …

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Peer Steinbrück schätzt grafische Literatur – und wer die SPD nicht wählen mag, soll sich halt bei den anderen ernstzunehmenden Oppositionsparteien umsehen, denn diese Regierung gehört abgewählt.

Kommentare

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John Doe am :

*Raus fliegt aber die grün angemalte Partei, die wahrscheinlich erst einmal alle Facebook-Datensätze ob vermutbarer Fleischkonsumenten nach einer erfolgreichen Wahl per Vorschrift akquirieren würde, um anschließend freie Meinung etc. tatkräftig umzusetzen.
Ob ein Tausch, den man mit der Einweisung seiner Kinder in eine ganztägige Aufbewahrungsstation zwecks Hausaufgabenerlasses lohnend ist, sollte auch die rote Partei überdenken.
Die gelbe Partei hat ja in der vergangenen Woche bekanntgegeben, dass nicht viel dabei rauskommt, wenn man viel erwartet. Halbherzig klingt stärker!
Und dann gibt es da die Orangen, die - wenngleich digital aufgeklärt - doch auf einem Auge blind sind.
Die lilarote Truppe dürfte wohl einiges an innovativen Ideen haben, doch glauben manche Verrückten immer noch nicht beide Wahlplakate: "Wohlstand für alle!" und "Vermögen besteuern! Ob das in "Armut für alle!" und "Mitleid von den meisten!" endet?
Dass ein Ausstieg aus dem Euro kontrovers ist, weiß auch die Alternativpartei, für welche man ja noch keine Farbe vergab. Ginge es nach den schwarz Vermummten, welche Politiker gewalttätig überfallen, müsste man sie ja braun tünchen (oder eben blutrot). Aber dann wäre ja auch diese Alternative für Deutschland verloren.
Andere existieren nicht - zumindest nicht über der 1/20-Grenze.
Also wird da oben - ganz weit weg von den Problemen des einfachen Mannes - wohl wieder jemand sitzen, der von der Politik lebt und nicht für dieselbe.
Für Deutschland sehe ich daher schwarz - und das liegt nicht an den Vermummten.

John

P.S.: Weiß jemand, was rauskommt, wenn man schwarz mit rot mischt?

Hanjo am :

*»John Doe« bestätigt hier einmal wieder die These »je wirrer das Denken, desto anonym« – aber wenden wir’s noch einmal ins Konstruktive:

Natürlich ist gegen jede Oppositionspartei von Belang (und das sind in erster Linie die jetzt schon im Bundestag vertretenen, aber auch die Piraten, obwohl ich der Fünf-Prozent-Hürde wegen befürchte, dass die Stimmen für sie nicht im Bundestag ankommen) das eine oder andere zu sagen. Gegen manche sogar viel. Aber einen das alles überwiegenden Vorteil hat jede von ihnen: sie ist derzeit Opposition, und eine Stimme für die Opposition ist eine Stimme gegen die Regierung.

Zum Wesen der Demokratie gehört der Wechsel. Wenn eine Regierung Wesentliches verbockt (und im Fall der schwarzgelben wäre das beispielsweise das Verhinderungsmanagement der Energiewende, aber auch die unwürdige Reaktion auf die NSA-Affäre), gehört sie abgewählt, damit andere versuchen können, es besser zu machen.

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