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Gelesen. Euripides.

Euripides: Medea. Übersetzt von Karl Heinz Eller. Stuttgart: Reclam, 1983.

(Besucht man eine Fortbildung zu Christa Wolfs Medea. Stimmen, wird in Diskussionsbeiträgen gern in simpler Schwarzweißzeichnung die frauenfreundliche Darstellung Wolfs gegen die vermeintlich frauenfeindliche Euripides’ (die auch nicht jeder wirklich zu kennen scheint) ins Feld geführt. Im Nachwort zur oben angeführten Übersetzung wird die These vertreten, dass das möglicherweise so gar nicht richtig sei, vielmehr schon die außergewöhnlich ausführliche Darstellung des existenziellen Konflikts, den Medea mit sich selbst austrägt, ein für die Zeit ausnehmend positives Signal dargestellt habe [vgl. Nachwort, 132]. Damit wäre das Drama deutlich weniger zeitgeistkonform gewesen als Wolfs Erzählung in den 1990er Jahren.)

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