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Gelesen. Kunze.

Reiner Kunze: Die wunderbaren Jahre. Frankfurt am Main: Fischer, 1976.

Vielleicht vor sechsundzwanzig Jahren sehe ich das Buch öfter bei Freunden, die Eltern haben, die lesen, über was man spricht. Vielleicht blättere ich in dem Buch, doch es scheint wenig interessant; es geht um die DDR (vielleicht weiß ich das), und die ist ferner als Österreich und die Schweiz zusammen, obwohl das Deutsch in diesen Ländern noch seltsamer klingt.

Bei irgendeiner Lektüre stoße ich jetzt wieder auf den Titel; bei Booklooker kostet mich der schmale Band 25 Cent, das Porto fünfmal so viel. Ein Helmut hat es »mit den besten Wünschen« 1977 verschenkt, seine Widmung zeigt ihn des Schreibens wenig geübt, auch wenn er sich seine Worte trotz des Kulis sauber auf das Vorsatzpapier zu bringen zwingt.

Kunze berichtet über die Erziehung der Halbwüchsigen zur Vorsicht, nicht alles gleich zu sagen wie gedacht, von der Zurichtung des Kindes auf das gesellschaftlich Gebotene, von der Meldung zum Militär, von polizeilichen Schikanen gegen Jugendliche. Von Bach auch und anderen Inseln.

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