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Charlie Hebdo.

Titelbild der LibérationIn einer Stundenreihe über Sachtexte, begleitet von der Zeit für die Schule, erarbeiten sich die S gerade Fertigkeiten der Textanalyse. Das nebenstehende Titelblatt der Libération war heute morgen der Ausgangspunkt unseres Unterrichtsgespräches über die Bedeutung der Pressefreiheit und -vielfalt.

Auf den Anlass hätte ich gern verzichtet. Aber den Anschlag aussparen kann man heute nicht.

The Economist.

Seit Christian Köllerer ihn empfahl, lese ich immer mal wieder The Economist. Nicht sehr oft, denn in unserer Kleinstadt ist er nicht zu bekommen und für ein Abonnement erscheint er mir zu häufig, da auch anderes gelesen werden will, wohl aber immer dann, wenn man mal in eine Große Stadt reist mit funktionierendem Bahnhofsbuchhandel.

Warum man The Economist lesen sollte (auch wenn man mit seiner politischen Ausrichtung nicht überein stimmt), steht aber nicht nur in oben genannter Quelle, sondern sehr ausführlich auch in The National Interest [via Arts & Letters daily]: es geht um funktionierenden, wohlinformierten, unaufgeregten Journalismus über Geschehen in der Welt. Was für mich als Wesentliches hinzu tritt (ebenso wie beim gelegentlichen Lesen der NZZ oder des Guardian): berichtet wird aus nicht deutscher Perspektive (was einiges zurecht rückt).

Zeitung in Ungarn.

Der Pester Lloyd ist die traditionsreiche deutschsprachige Zeitung Ungarns.

Zum Jahreswechsel gibt es eine kostenlose e-paper-Ausgabe (PDF, knapp 2 MB) mit Artikeln zum Beispiel zu Bertha von Suttner und Adalbert Stifter.

Die Chronik – mit Erwähnung von Alfred Polgar, Stefan Zweig, Alfred Kerr, Thomas Mann u. a. – finden Sie hier, das Extrablatt zum 150jährigen Jubiläum im Jahre 2004 hier als PDF (2,5 MB).