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The Economist.

Seit Christian Köllerer ihn empfahl, lese ich immer mal wieder The Economist. Nicht sehr oft, denn in unserer Kleinstadt ist er nicht zu bekommen und für ein Abonnement erscheint er mir zu häufig, da auch anderes gelesen werden will, wohl aber immer dann, wenn man mal in eine Große Stadt reist mit funktionierendem Bahnhofsbuchhandel.

Warum man The Economist lesen sollte (auch wenn man mit seiner politischen Ausrichtung nicht überein stimmt), steht aber nicht nur in oben genannter Quelle, sondern sehr ausführlich auch in The National Interest [via Arts & Letters daily]: es geht um funktionierenden, wohlinformierten, unaufgeregten Journalismus über Geschehen in der Welt. Was für mich als Wesentliches hinzu tritt (ebenso wie beim gelegentlichen Lesen der NZZ oder des Guardian): berichtet wird aus nicht deutscher Perspektive (was einiges zurecht rückt).

»Ich will nicht Mr Pink sein« …

… ist der Titel der Kultur und Gespenster Nr. 6, darinnen zum Beispiel kundig Tarantino-Filme analysiert und interpretiert werden, der Antisemitismusvorwurf gegen Hergé entkräftet, Thin Lizzy gepriesen sowie Diskurspogo (!) entlarvt wird und andere interessante Dinge zwischen guten Photostrecken passieren – und das in vorbildlichem Layout und feiner Typographie.

Sehr empfehlenswert.