Skip to content

Wuwl – »Und warum denn ausgerechnet die SPD?«

[Dieser Artikel ist Teil einer Serie.]

Weil sie am besten die Interessen des Einzelnen und der Gesellschaft in Übereinstimmung bringt. Weil sie in ihrer 140-jährigen Geschichte einiges falsch, das meiste aber richtig gemacht hat. Weil sie immer auf der Seite der Freiheit stand. Weil Gerechtigkeit immer Richtschnur war. Weil Bildung nicht erst seit der Pisastudie, sondern schon immer ganz oben auf ihrer Tagesordnung stand. Weil Gleichberechtigung und Integration nie Worthülsen waren. Weil sie im Zweifelsfall immer auf der Seite der einfachen Bürger – der Arbeiter, der Angestellten – war und nicht auf der Seite der Konzernherren. Weil sie Leistung schon immer als Triebfeder der Gesellschaft begriff. Und weil sie diese Leistung eher bei den einfachen Leuten sah als bei denen, die Leistung in hochriskanten Kreditgeschäften wieder verspielten ...

Und warum SPD in Eutin - auch wenn Sie vielleicht sonst nicht SPD wählen würden?

Ausführlich können Sie dies in unserem Wahlprogramm 2008–2013 (PDF) nachlesen.

Wuwl – »Keine Partei sagt mir so ganz zu!«

[Dieser Artikel ist Teil einer Serie.]

Mir auch nicht. Ich bin Mitglied einer Partei – das heißt aber nun nicht, dass ich alles gutheiße, was im Namen der Partei auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene geäußert oder beschlossen wird. Vielmehr kann man – ganz wie beim Wählen auch – nur diejenige Partei heraussuchen, die dem eigenen Wollen und den Interessen der Gesellschaft insgesamt am ehesten zu entsprechen scheint.

»Zu entsprechen scheint«? Wieso der Zweifel? – kein Zweifel, sondern Beobachtung: unterschiedliche Parteien statt einer einzigen gibt es, weil es unterscheidliche Sichtweisen darüber gibt, was in der Politik richtig und gut ist - und nur sehr selten Fälle, in denen alle Menschen einer Meinung sind. Sie entscheiden nach gründlicher Abwägung unterschiedlich, welche Partei es denn nun sein soll.

Wuwl – »Parteien sind doof!«

[Dieser Artikel ist Teil einer Serie.]

Parteien sind so gut und so schlecht wie diejenigen, die in ihnen wirken. Mir fällt – bei allen bekannten Schwächen – keine gute Alternative zu unserem Parteiensystem ein, die gleichermaßen Partizipation (wenn ich selbst mitsprechen will) und Repräsentation (wenn ich der Meinung bin, andere könnten für mich sprechen) zuließe.

Eine Gefahr sehe ich allerdings darin, dass Bürgerinnen und Bürger die Parteien kritisieren, ohne etwas dafür zu tun, dass sie besser werden. Alle Parteien freuen sich über Bürgerinnen und Bürger, die Verantwortung übernehmen wollen statt stets nur zu mäkeln.

Wenn Sie also der Auffassung sind, die Politik in Ihrer Stadt sei schlecht, dann ändern sie sie. Oder bestimmen Sie bessere anstatt der gegenwärtigen Stadtvertreter.