Am Wochenende haben wir wieder Fallobst eingesammelt – diesmal wurde es kein Apfelkuchen, sondern Apfelmus.
(Äpfel waschen, Kerngehäuse und Stellen entfernen, klein schneiden. In den großen Topf, Zitronensaft (’n Schubs) und Wasser (mehr) dazu. Unter Rühren kochen, bis die Stückchen weich sind. Zwischendurch nach Geschmack Zucker hinzugeben. Wenn der Apfelmus (wir sind hier in Norddeutschland) weich ist, mit der Flotten Lotte passieren und in Weckgläser geben. Im Wecktopf 30 Minuten bei 90°C einkochen.)
Das Haus ist fertig gemalt (Holzhäuser brauchen von Zeit zu Zeit einen neuen Anstrich), die Holzvorräte aufgestockt (wenn auch noch nicht vollständig gespalten), die Astern blühen schon, die Alkmene röten sich, die ersten Kornelkirschen sind geerntet und verarbeitet … am Schreibtisch wird's kalt und ich muss die Heizung wieder einschalten.
Da wir von unserem bevorzugten Pflanzenhändler diverse inzwischen reichlich fruchtende Tomatenpflanzen gekauft haben und zudem schon vorher verschiedene Wildtomatensorten ausgesät hatten, ist der Tomaten-Atlas eine willkommene Sammlung von über achthundert (!) Beschreibungen verschiedener Tomaten.
Auf den vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame sind hier nun zwei neue Fotos unseres Kinderhauses zu sehen: nachdem wir zunächst ein provisorisches Flachdach eingezogen hatten, das sich aber nicht bewährt hat, haben wir nun ein vernünftiges Dach auf das Häuschen gesetzt (ja, es ist asymmetrisch).
Es fehlen noch:
die Farbe im Giebelbereich
die Abschlussleisten zwischen Giebelwand und Dachvorstand
ein Fenster für die Tür
zwei Fischbänder (ein Fenster ist schon mithilfe inzwischen organisierter Fischbänder befestigt worden)
Sonnenschein. Wärme. Frühling. Lesen im Garten. Jade Oolong. Kubanische Zigarre. Hinkepott spielende Kinder. Zwischendurch ein wenig Holz hacken. Dem Apfelbaum beim Knospen zusehen. Kaffetrinken mit Mohnkuchen. Abends Osterfeuer besuchen. Zum Tagesabschluss Olsen Olsen von Sigur Rós hören.
Heute bei nur 2 Grad über Null Paul's Himalayan Musk gepflanzt; genau wie unsere nun neben der Eingangstür wuchernde Gloire de Dijon bei ihrer Ankunft hier sehr unscheinbar. Mal sehen, was uns blüht.
Gestern die letzten vier Himbeeren geerntet, fast erdbeerengroß.
Für unser Kinderhaus haben wir zwei alte Fenster dem Sperrmüll entrissen, in die jeweils eine Hälfte des Fischbandes (mit Loch) eingelassen ist. Die andere Hälfte (den Bandlappen mit Dorn) haben wir natürlich nicht. Handelsüblich sind solche Teile in dieser Größe heute nicht mehr; im örtlichen Baumarkt ist auch nichts Entsprechendes zu bestellen.
Wir suchen also vier Fischband-Angeln (ähnlich wie auf dem Photo oben rechts, unter dem Reklamekugelschreiber), wobei der Dorn einen Durchmesser von 9 bis 10 mm haben muss.
Wer Sachdienliches beisteuern kann, möge sich bitte melden. Danke.
Mit den letzten Änderungen am Kinderhaus haben wir nun den zweiten Teil des Bodens gebaut – inlusive Fluchtklappe, die, wie wir bei ersten Probespielen der Kinder erkennen konnten, sicher das Wichtigste am ganzen Haus ist:
Auch die ersten zwei Wände haben wir befestigt - zunächst mit genagelten Profilbrettkrallen, dann der Kindertauglichkeit wegen zusätzlich mit Schrauben:
Natürlich ist auch diese Ausbaustufe schon optimal für die ersten Spiele, wie die Einrichtung zeigt. –