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Gelesen. Westerfeld / Puvilland.

Scott Westerfeld / Alex Puvilland: Spill Zone. 1. New York: First Second, 2017.

Ein einige Zeit zurückliegender Unfall in der spill zone unter der Beteiligung von Atom- und Nanotechnik lässt Dinge dort seitdem seltsam sein, weshalb das Areal auch vor der Öffentlichkeit abgeschottet wird. Addison lässt sich jedoch nicht davon abhalten, von Zeit zu Zeit dort einzubrechen und Fotos von den eigentümlichen Veränderungen zu machen – auch um jene zu verkaufen, was ihr und ihrer kleinen Schwester, beide seit dem Unfall verwaist und im Verborgenen allein lebend, das finanzielle Auskommen sichert. Plötzlich allerdings kommt ungewöhnlich viel Geld und eine fremde Macht ins Spiel, und die Aufgabe wird gefährlicher …

Gelesen. McGuire.

Richard McGuire: Here. New York: Pantheon, 2014.

Die in einer Ecke eines mehr oder minder zufälligen (und damit exemplarischen) Wohnzimmers stattfindenden Geschehnisse werden ungeachtet der tatsächlichen Chronologie in Andeutungen entweder allein gezeigt oder in Kombination mit Ausschnitten anderer Zeiten kombiniert – von der Entstehung der Welt bis hin zu Zukunftsvorstellungen (die wiederum heute Gegenwärtiges aufnehmen).

Gelesen. Vollenweider.

Nacha Vollenweider: Fußnoten. Berlin: Avant, 2017.

In autobiografischen anmutenden Episoden erkundet die Protagonistin ihre Herkunft (Argentinien der späten 1970er Jahre) und Identität (heutige Wirklichkeit in Hamburg). Verschränkung der Ebenen durch die im Titel benannte Verweisstruktur. Einfache realistische Zeichnungen; nur selten – etwa in der Abbildung beschnittener Kastanienbäume – abstrakt wirkend.

Gelesen. Morrison / Quitely.

Grant Morrison und Frank Quitely: Flex Mentallo. Man of Muscle Mystery. New York: Vertigo / DC, 2014.

Nur ganz oberflächlich betrachtet ein Superheldencomic. Tatsächlich jedoch ein lässig-ironischer Tölt durch die Möglichkeiten fiktionaler Erzählungen allgemein und der Literaturart Comic speziell.